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Fast 50 Kilometer Stau nach Brand in Elbtunnel

Lkw fängt Feuer Fast 50 Kilometer Stau nach Brand in Elbtunnel

Kurz vor Beginn des Berufsverkehrs ist am Mittwochmorgen ein Sattelschlepper im Hamburger Elbtunnel in Flammen aufgegangen. Der Fahrer konnte sich rechtzeitig retten. Die Autos stauten sich insgesamt auf rund 50 Kilometern. Die beschädigte Röhre bleibt mindestens bis Donnerstag gesperrt.

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Lange Staus nach Feuer im Elbtunnel.

Quelle: dpa

Hamburg.  Dank der neuen Sicherheitstechnik im Hamburger Elbtunnel ist ein Lkw-Brand am Mittwochmorgen glimpflich verlaufen - allerdings gab es fast 50 Kilometer Stau. Weder der 56 Jahre alte Fahrer des mit Sojaschrot beladenen Sattelzugs noch andere Autofahrer oder Feuerwehrleute wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Nach dem Unfall kam es zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr. Die Fahrzeuge nördlich und südlich der wichtigen Elbquerung stauten sich zeitweise auf fast 50 Kilometer. Die beschädigte Röhre wird nach Angaben der Verkehrsbehörde mindestens bis Donnerstag gesperrt bleiben. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen mehr als 100 000 Euro.

Fast 50 Kilometer Stau hat ein brennender Sattelschlepper im Hamburger Elbtunnel verursacht. In der Röhre Richtung Norden war die Fahrerkabine des Lkw in Flammen aufgegangen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Daraufhin wurde der Elbtunnel - mitten im Berufsverkehr - in beiden Richtungen gesperrt.

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Der Lkw-Fahrer hatte kurz vor der A7-Ausfahrt bei Othmarschen Flammen im Führerhaus bemerkt und sein Fahrzeug 150 Meter vor dem Tunnelausgang gestoppt. Er habe sich unverletzt retten können, sagte eine Polizeisprecherin. Alle vier Tunnelröhren wurden sogleich gesperrt. Die meisten Autos konnten einfach an dem brennenden Lastzug vorbei ins Freie fahren. Einige hätten gewendet oder seien rückwärts aus der Röhre in Richtung Süden rausgekommen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Mehrere Lastwagenfahrer flüchteten zu Fuß zum nahen Tunnelausgang.

Brandursache sei ein geplatzter Reifen gewesen, der sich entzündete. Den Qualm blies die seit 2013 einsatzbereite neue Entlüftung nahezu vollständig nach draußen. „Unsere Kräfte konnten fast rauchfrei zum Brandort gelangen“, sagte der Feuerwehrsprecher. Erstmals im Einsatz war eines der drei neuen Sonderlöschfahrzeuge, die ein Wasser-Schaum-Gemisch mehr als 20 Meter weit nach vorne spritzen können. „Es hat sich alles super bewährt“, sagte der Sprecher über die neue Rettungstechnik.

Nach der Schadensaufnahme und der Beseitigung der Asphaltschäden in der kommenden Nacht werde die Röhre eins voraussichtlich im Laufe des Donnerstages für den Verkehr Richtung Norden freigegeben, teilte die Verkehrsbehörde mit. Allerdings sei mit weiteren nächtlichen Sperrungen zu rechnen. Repariert werden müssen auch die Brandschutzplatten der Wände und der Tunneldecke sowie technische Anlagen.

Die langen Staus in Richtung Norden lösten sich bis zum Mittag nahezu vollständig auf. Die Verkehrsleitzentrale erwartete aber neue Behinderungen am späten Nachmittag, weil den Autofahrern nur die Röhre zwei zur Verfügung stand. In Richtung Süden floss der Verkehr bereits anderthalb Stunden nach Brandausbruch wieder wie gewohnt durch die Röhren drei und vier.

dpa

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