Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Norden Fracking-Gegner zweifeln an Studie
Nachrichten Der Norden Fracking-Gegner zweifeln an Studie
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:47 25.04.2012
Attac-Aktivisten demonstrieren am Mittwoch in Osnabrück gegen "Fracking"-Methoden des Energiemultis ExxonMobil. Quelle: dpa
Anzeige
Nordwalde

„Mit diesen Ergebnissen haben wir gerechnet, das war zu erwarten“, sagte Mathias Elshoff von der Bürgerinitiative gegen Gasbohren im münsterländischen Nordwalde am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Der Expertenkreis, den Exxon Mobil vor einem Jahr ins Leben gerufen hatte, wies in seiner am Mittwoch in Osnabrück veröffentlichten Studie zwar auf Risiken hin. Die Wissenschaftler erklären die Methode aber bei einer behutsamen Herangehensweise für „kontrollierbar“.

Elshoff kommentierte: „Wir warten lieber auf das Gutachten der nordrhein-westfälischen Landesregierung.“ Das soll in diesem Sommer vorliegen. Bei der Fracking-Methode wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in tiefe Schichten gepresst, um das Gestein durch hohen Druck so aufzubrechen, dass das wertvolle Gas entweichen kann. 

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Erdgasförderung mittels der Fracking-Technologie hat in den vergangenen eineinhalb Jahren viele Bürger und Politiker beunruhigt. Eine vom Energiemulti ExxonMobil in Auftrag gegebene Studie zeigt nun: Die Technik hat Risiken, ist aber unter Auflagen beherrschbar. 

25.04.2012

Nichts ging mehr bei E-Plus: Das Handynetz des Mobilfunkbetreibers ist am Mittwoch in Norddeutschland flächendeckend ausgefallen. Wer sein Handy mit E-Plus, Base oder Aldi Talk betrieb, musste massive Einschränkungen hinnehmen.

25.04.2012

Pakete, die sich bis an die Decke stapeln: Ein 36-Jähriger aus Delmenhorst konnte nicht genug bekommen. Offenbar unterschlug der Mann seit Herbst 2011 rund 38.000 Postsendungen.

25.04.2012
Anzeige