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Der Norden Fünf Tote bei Unfällen an Weihnachten
Nachrichten Der Norden Fünf Tote bei Unfällen an Weihnachten
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14:36 26.12.2015
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Ein 33-Jähriger ist bei einem Unfall in der Nähe von Grasberg (Landkreis Osterholz) ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, verlor der Mann am frühen Samstagmorgen aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen. In einer Kurve kam er nach links von der Straße ab und prallte gegen zwei Bäume. Die alarmierten Rettungskräfte konnten den Fahrer nur noch tot aus seinem Wagen bergen.

Bei einem Unfall nahe Aspe (Landkreis Stade) starb ein 44-jähriger Autofahrer. Nach Polizeiangaben kam der Wagen am Freitagnachmittag von der Straße ab und prallte mit voller Wucht frontal gegen einen Baum. Der Fahrer erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Drei Tote an Heiligabend

Bei einem tragischen Autounfall nahe Bergen (Kreis Celle) waren an Heiligabend zwei 22 und 21 Jahre alte Männer getötet worden. Ein dritter Fahrzeuginsasse wurde schwer verletzt. Das Auto von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gekracht. Zwei Menschen wurden aus dem Wagen geschleudert. Der Beifahrer im Auto starb noch an der Unfallstelle. Ein junger Mann erlag seinen schweren Verletzungen im Krankenwagen. Ein 21-Jähriger wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht.

Ebenfalls an Heiligabend kam ein 21-Jähriger in Surwold (Landkreis Emsland) ums Leben, als er mit seinem Auto gegen einen Baum krachte. Warum der Wagen auf gerader Strecke von der Fahrbahn abkam, war zunächst unklar. Der Mann war auf der Stelle tot.

68-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Ein 68-Jähriger überschlug sich am Samstag bei Holzminden mit seinem Auto und wurde lebensgefährlich verletzt. Der Mann kam nach Angaben der Polizei vermutlich aufgrund gesundheitlicher Probleme bei Holzminden mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Während seine zwei Jahre jüngere Frau mit leichten Verletzungen aus dem Auto gerettet werden konnte, war der Fahrer nicht mehr ansprechbar. Er wurde in eine Klinik gebracht.

Schwere Verletzungen zog sich ein 24-Jähriger bei Bodenwerder (Landkreis Holzminden) am Samstagmorgen beim Überqueren einer Straße zu. Eine 18-Jährige erfasste den Mann mit ihrem Wagen und schleuderte ihn auf den Asphalt, teilte ein Polizeisprecher mit. Der 24-Jährige wurde mit einem Krankenwagen in eine Hamelner Klinik gebracht. Wie genau es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Bei dem 24-Jährigen wurde eine Blutprobe genommen. Laut Polizei war er zum Unfallzeitpunkt möglicherweise angetrunken.

In Radbruch (Landkreis Lüneburg) verlor eine 23-Jährige am Donnerstag die Kontrolle über ihren Wagen. Sie geriet ins Schleudern, prallte gegen einen Baum und überschlug sich. Ein Rettungswagen brachte sie wenig später in ein Krankenhaus. Ihre beiden Kinder im Alter von 6 Monaten und 3 Jahren mussten mit einem Hubschrauber in eine Hamburger Klinik geflogen werden.

Glück hatten die Insassen zweier Autos, die auf der B6 im Landkreis Hildesheim mit einem Wildschwein kollidierten. Sie wurden nur leicht verletzt.

dpa/frs

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