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Der Norden Gefechtsschießen: Jetzt tauchen auch Fahrzeuge auf
Nachrichten Der Norden Gefechtsschießen: Jetzt tauchen auch Fahrzeuge auf
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02:15 04.12.2015
Aus einer Stellung schieße ich mit dem MG auf Pappscheiben, die im Gelände verteilt auftauchen. Als Museumsstück steht im Camp ein Schützenpanzer HS 30 aus den Anfangsjahren der Bundeswehr.
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Luttmersen

Bei meinem letzten Tag auf dem Truppenübungsplatz befindet sich die Gruppe wieder in der Verteidigung, mit noch einmal gestiegenen Anforderungen. Die Soldaten schießen jetzt nicht nur mit Gewehren und Maschinengewehren, sondern haben auch einen Panzerfaustschützen dabei. Denn jetzt tauchen nicht nur Klappscheiben aus Pappe mit einzelnen „Schützen“ auf, auch ein Pappfahrzeug fährt vor den Stellungen auf der Schießbahn, „feuert“ auf die Verteidiger und muss ebenfalls bekämpft werden.

Gegen Ende des Tages kann ich dann auch selbst schießen, mit einem Maschinengewehr. Zuletzt hatte ich damit vor rund einem Jahr geschossen, bei einem Schulschießen des Landeskommandos Niedersachsen. Dabei wurde auf eine Scheibe geschossen, auf der unterschiedliche Stellungen in einer Landschaft als Ziele aufgemalt waren. Jetzt gilt es auf mehrere Ziele zu schießen, die in dem mir zugewiesenen Bereich verteilt sind. Das klappt unterschiedlich gut: Während einige Scheiben schnell getroffen sind und umklappen, muss ich für andere mehr Munition „opfern“.

Bevor ich den Übungsplatz verlasse, fotografiere ich noch den ausgestellten Schützenpanzer lang HS 30 – ein Museumsstück aus den Anfangsjahren der mittlerweile 60 Jahre alten Bundeswehr. Der mit einer Bordkanone mit einem Kaliber von 20 Millimetern gebaute Schützenpanzer galt mit seiner flachen Form als gelungen, war aber technisch sehr reparaturanfällig. Zu meinen aktiven Zeit war der HS 30 bereits Geschichte und längst durch den Schützenpanzer Marder ersetzt.

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Fotostrecke Der Norden: Gefechtsschießen: Jetzt tauchen auch Fahrzeuge auf

Von Thomas Tschörner

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