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Der Norden Mobiler Gefechtsstand verbindet weltweit
Nachrichten Der Norden Mobiler Gefechtsstand verbindet weltweit
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02:15 10.12.2015
Der mobile Gefechtsstand, hier ein Unimog mit Anhänger, ist mit allem ausgestattet, was der Kommunikation dient.
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Luttmersen

Offiziell gehört die Ausstattung zum Führungsinformationssystem des Heeres, die Soldaten nennen das Fahrzeug aber auch mobilen Gefechtsstand. Auf einem klassischen Unimog mit einer Ladekapazität von 2 Tonnen plus einem Einachsanhänger ist alles untergebracht, was der Kommunikation dient. Davon sind drei Fahrzeuge vorhanden. Dazu kommen noch vier Lastwagen mit Kabine, die drei statt zwei Arbeitsplätze bieten. Für die Bataillonsführung können so neben Funk auch satellitengestützte Übertragungen ermöglicht werden. Zur Ausrüstungen gehören auch unter anderem auch ein GSM-Handy, Satellitenschüsseln sowie die Möglichkeit per Voice over IP über das Internet zu telefonieren. Weil sie mehr Daten transportieren können, setzt die Bundeswehr auf Lichtwellenleiter, die auch als Glasfaserkabel bekannt sind. Die Kommunikationszentrale lässt sich in wenigen Stunden aufbauen.

Damals, zu meiner aktiven Zeit gab es diese technischen Möglichkeiten nicht. Die Truppe setzte auf Feldfernsprecher, für die Kabel verlegt werden mussten, wenn das Festnetz der Post nicht zur Verfügung stand. Funkgeräte waren zwar vorhanden, aber noch nicht so ausgefeilt. Weil es keine automatische Verschlüsselung und Frequenzwechsel gab, wurde manuell verschlüsselt. Und es gab auch keine Handys: Die Telefonzellen in der Kaserne waren die einzige Möglichkeit, mit der Außenwelt – für die meisten die Freundin – in Kontakt zu treten. Entsprechend lang war die Schlange vor den Apparaten, Dauertelefonierer unbeliebt.

Von Thomas Tschörner

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