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Der Norden So stellen Geschichtsfans die Göhrdeschlacht von 1813 nach
Nachrichten Der Norden So stellen Geschichtsfans die Göhrdeschlacht von 1813 nach
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19:00 17.09.2017
Quelle: dpa
Dahlenburg

Darsteller in historischen Kostümen haben am Wochenende die Göhrdeschlacht von 1813 östlich von Lüneburg nachgespielt. Unter blauem Himmel beteiligten sich etwa 300 Darsteller aus Deutschland, Holland sowie Großbritannien daran. „Die Wiese ist voll“, sagte Mitorganisator Markus Dauber von der Samtgemeinde Dahlenburg am Sonntag. In der Schlacht am 16. September 1813 besiegte eine zahlenmäßig überlegene Allianz aus Preußen, Engländern und Russen französische Einheiten. Das Gefecht aus der Zeit der Befreiungskriege gegen die napoleonische Herrschaft wird alle zwei Jahre am Originalschauplatz bei Dahlenburg gezeigt.

Darsteller in historischen Kostümen haben die Göhrdeschlacht von 1813 östlich von Lüneburg nachgespielt. Unter blauem Himmel bereiteten sich die Truppen auf den Kampf vor. In der Schlacht am 16. September 1813 besiegte eine zahlenmäßig überlegene Allianz aus Preußen, Engländern und Russen französische Einheiten.

Bei den sogenannten Reenactments von Schlachten, der Neuinszenierung konkreter geschichtlicher Ereignisse in möglichst authentischer Form, geht es den Organisatoren zufolge um erlebbar gemachte Geschichte, nicht um Militärverherrlichung.

Die Veranstalter zählten an beiden Tagen mindestens 3000 Besucher. Sie konnten auch Marktstände, das Leben in provisorischen Lagern, das Exerzieren sowie Schaukämpfe in der Nähe des Göhrde-Waldes miterleben. Etwa ein Dutzend Pferde waren bei dem Spektakel dabei. Besucher waren zeitweise gebeten, ihre Ohren zu schützen. „Die Massen an Vorderlader-Waffen knallen gewaltig, wenn der Pulverdampf rausgeschossen wird“ sagte Dauber. Zum Abschluss am Sonntag wurden alle Einheiten bei einer Parade vorgestellt.

Unter den am 16. September 1813 in der Göhrde gefallenen Soldaten war auch eine Frau, der jedes Mal besonders gedacht wird: Die 28-jährige Eleonore Prochaska hatte sich damals als Mann verkleidet einem Freikorps angeschlossen.

dpa

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