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Der Norden So reagiert Niedersachsens Wirtschaft auf den Brexit
Nachrichten Der Norden So reagiert Niedersachsens Wirtschaft auf den Brexit
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00:15 27.06.2016
Niedersachsens Wirtschaft fürchtet Schwierigkeiten für Handel mit Großbritannien nach Brexit Quelle: FOTO: dpa
Hannover

Die Nachricht vom Brexit, dem anstehenden Austritt Großbritanniens aus der EU, ist auch für die niedersächsische Wirtschaft ein Schock. "Der heutige Tag ist ein Schwarzer Freitag für Europa, eine historische Zäsur", sagte Niedersachsen-Metall-Hauptgeschäftsführer Volker Schmidt. Auch Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) sprach von einem "historischen Fehler", der durch das Referendum der Briten am Donnerstag herbeigeführt worden sei.

Für Niedersachsen ist Großbritannien ein wichtiger Markt. 2015 wurden aus unserem Bundesland Waren im Wert von 7,08 Milliarden Euro in das Vereinigte Königreich exportiert - vor allem Autos, Lkw und Fleischprodukte. Großbritannien ist damit Niedersachsens zweitwichtigster Exportmarkt nach den Niederlanden, die niedersächsische Waren im Wert von 7,7 Milliarden Euro einkauften.

Im Gegenzug importierte Niedersachsen britische Waren im Wert von 3,5 Milliarden Euro - Rang 6 der Importländer für Niedersachsen. Die Briten verkauften vor allem Erdgas und Erdöl sowie Fahrgestelle an Firmen zwischen Ems und Elbe. Das Handelsvolumen zwischen Großbritannien und Niedersachsen ist in den letzten Jahren teilweise im zweistelligen Prozentbereich gewachsen.

Für die kommenden zwei Jahre werde der Handel sich  weiter fortsetzen, "danach wird es voraussichtlich schwieriger", weil dann der EU-Austritt Großbritanniens vollzogen sein dürfte, so der Ministeriumssprecher weiter. "Die kommenden zwei Jahre müssen Landes- und Bundesregierung nun nutzen, um auf EU-Ebene ein weitreichendes Abkommen über die Einzelheiten des Austritts auszuhandeln und so die finanz- und wirtschaftspolitischen Folgen für europäische Unternehmen abzumildern", fordert Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen.

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