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Der Norden Grüne wollen Waffen aus Privathäusern verbannen
Nachrichten Der Norden Grüne wollen Waffen aus Privathäusern verbannen
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00:16 18.11.2016
Die Landeschefin der Grünen, Meta Janssen-Kucz. Quelle: dpa
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Hannover

„Es hat sich gezeigt, dass es trotz fester Schränke und Kontrollen bei Waffen in Privathaushalten keine absolute Sicherheit gibt“, sagte die Landesvorsitzende der Grünen, Meta Janssen-Kucz der HAZ. Das habe sich beim Amoklauf von Winnenden 2009 ebenso gezeigt wie beim Amoklauf in München im Juli dieses Jahres. „Wir müssen diese Debatte jetzt führen, gerade auch weil die Hemmschwelle in der Gesellschaft sinkt und immer mehr Menschen sich kleine, aber auch große Waffenscheine besorgen.“

Daneben wollen die Grünen eine stärkere Kontrolle von sogenannten Dekorationswaffen – das sind unschädlich gemachte Gewehre und Pistolen. Diese seien manchmal zu leicht wieder in scharfe Waffen umzubauen und würden über das Darknet gehandelt – einen schwer zugänglichen, abgeschotteten Bereich des Internets.

Das Verbot von Waffen in Privathaushalten sei „im Bereich der Jagd vollkommen abwegig“, sagt Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft. Es sei überhaupt nicht vorstellbar, dass Jäger, wenn sie etwa zu einem verletzten Tier gerufen würden, vorher noch bei einer zentralen Ausgabestelle klingeln würden. Die Jäger müssten daher bei diesem Plan „vor die Klammer gezogen werden“, so Dammann-Tamke.
Ein zentrales Lager wäre kein Gewinn für die Sicherheit, meint Jan-Christoph Oetjen (FDP). „Das bedeutet, dass in unseren Schützenhäusern Waffen und Munition gelagert werden müssen. Da werden sich die Einbrüche häufen.“

„Radio ist schnell, präzise – und man kann Gefühle produzieren“, sagt der Radiomacher Eckhart Pohl. Seit 1992 prägt er den Sender NDR 1. Jetzt geht der Programmdirektor in den Ruhestand und hinterlässt einen modernisierten Sender.

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