Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Norden Nach Eisunglück: Baby in akuter Lebensgefahr
Nachrichten Der Norden Nach Eisunglück: Baby in akuter Lebensgefahr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:57 27.01.2016
Der Unglücksort: Auf die Eisfläche dieses Sees will der Vater mit seinem Kleinkind vor Räubern geflohen sein. Quelle: dpa
Anzeige
Hamburg

Zwei Tage nachdem in Hamburg ein Vater mit seinem Baby in einen zugefrorenen Teich eingebrochen ist, kämpfen die Ärzte weiterhin um das Leben des Mädchens. Erschwerend kommt für die Ärzte im Universitätsklinikum Eppendorf hinzu, dass das Kind eine Vorerkrankung hat. „Der Säugling schwebt in akuter Lebensgefahr“, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch.
Der 24 Jahre alte Vater war am Montagabend aus dem Lohmühlenteich in Hamburg-Eißendorf gerettet worden. Er trug seine kleine Tochter in einem Tragetuch. Der 24-Jährige hatte angegeben, er sei von zwei Männern überfallen und mit einem Messer verletzt worden. Auf der Flucht sei er ins Eis eingebrochen. Der Säugling konnte von Rettern wiederbelebt werden.
Unterdessen wurde im Park beim Teich ein Messer gefunden, sagte die Polizeisprecherin. „Es ist aber noch völlig unklar, ob das die Tatwaffe ist.“ Sie bestätigte Medienberichte, wonach der Mann angegeben hat, bei dem Überfall seine Brille verloren zu haben. Darum habe er in der Dunkelheit nicht genau sehen können, wohin er lief. Die Brille sei allerdings bislang nicht gefunden worden. Auch die Suche nach den beiden Räubern sei bislang erfolglos geblieben.
„Wir haben keine Hinweise darauf, dass an der Darstellung des 24-Jährigen irgendetwas nicht stimmt“, betonte die Polizeisprecherin. Es werde weiterhin in alle Richtungen ermittelt. Sie bestätigte, dass der Mann alleine in Hamburg lebt und die Frau mit dem Kind in Süddeutschland. Der 24-Jährige und die Frau seien aber ein Paar und hätten sich nicht etwa getrennt.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Der Norden Gut gemeinte Geste endet tödlich - Zehnjähriger stirbt bei Verkehrsunfall

Ein zehn Jahre alter Junge ist am Dienstag im Landkreis Lüneburg auf tragische Weise ums Leben gekommen. Der Fahrer eines Schulbusses hatte das Kind außerplanmäßig aussteigen lassen. Der Junge rannte über die Straße und wurde von einem Auto erfasst.

27.01.2016

Schweres Unglück im Kreis Cuxhaven: Am Dienstagabend ist ein 14-Jähriger an einem Bahnübergang von einem Zug erfasst und getötet worden. Der Junge hatte die Gleise mit dem Fahrrad überqueren wollen.

27.01.2016

Zu den Zeugnisferien in Niedersachsen und Bremen ist kein neuer Schnee in Sicht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet in den kommenden Tagen weiter kräftiges Tauwetter. Vorerst kann im Harz auf den künstlich präparierten Pisten noch Ski oder Snowboard gefahren werden, beispielsweise auf dem Wurmberg.

27.01.2016
Anzeige