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Handwerker unter Kellergewölbe verschüttet

Göttingen Handwerker unter Kellergewölbe verschüttet

Ein Maurer ist in Göttingen unter einer eingestürzten Kellerdecke eingeklemmt worden. Erst nach drei Stunden konnte der Mann aus den Trümmern befreit werden. Weil die Feuerwehr beim Eintreffen am Unglücksort Gasgeruch wahrnahm, wurden zwölf Bewohner aus den umliegenden Gebäude evakuiert.

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Ein Maurer ist bei Sanierungsarbeiten unter einem eingestürzten Kellergewölbe verschüttet worden.

Quelle: CH/ Göttinger Tageblatt

Göttingen. Bei einem Unglück in einem sanierungsbedürftigen Gebäude in der Burgstraße ist am Mittwochnachmittag ein Handwerker unter einer eingestürzten Kellerdecke eingeklemmt worden. Erst nach drei langen Stunden konnte der Verschüttete aus den Trümmern befreit werden.

Gegen 18.15 Uhr wurde er in ein Krankenhaus gefahren. Wie schwer seine Verletzungen sind, steht derzeit noch nicht fest. Der Mann war während der ganzen Zeit ansprechbar und wurde ärztlich betreut.

Weil die Feuerwehr beim Eintreffen gegen 15.30 Uhr in der Burgstraße 3 Gasgeruch wahrnahm, wurden zwölf Bewohner der umliegenden Gebäude evakuiert. Feuerwehr, Stadtwerke und Polizei sowie sieben Aktive des Technischen Hilfswerkes (THW) waren im Einsatz. Statiker der Bauverwaltung und ein Experte des THW aus Northeim, die etwas über die Standsicherheit des Restes der Kellerdecke aussagen konnten, wurden hinzugezogen.

Gewölbe wird saniert

Zu dem Unglück war es bei Erd- und Maurerarbeiten im Gewölbekeller des Gebäudes gekommen, das derzeit saniert wird. Der verunglückte Arbeiter stand in einem etwa 70 Zentimeter tiefen Erdschacht, in den die Entwässerung verlegt werden sollte, als eine Wand aus Bruchstein nachgab, in den Schacht rutschte und Teile der Gewölbedecke hinterherriss.  

In der hintersten Ecke, so Feuerwehrsprecher Frank Gloth, sei das Gewölbe um 15.27 Uhr zusammengestürzt. Beine und Unterkörper des Opfers lagen unter den Feldstein- und Schuttmassen. Die Verletzungen des Verschütteten erwiesen sich nach dessen Befreiung aber als relativ leicht. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich wegen der Enge des Kellers äußerst schwierig. Die Berufsfeuerwehr hatte Teile der Decke am Unfallort notdürftig abstützen müssen, um das bis zur Hüfte eingeklemmte Unfallopfer gefahrlos befreien zu können. Das war um 18.15 Uhr geschafft. Danach berieten die Statiker, ob das THW mit seinen Möglichkeiten, einem Einsatzstellen-Sicherungssystem, die Gebäudedecke weiter vor Einsturz sichern muss.

Von Jürgen Gückel

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