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Hausbewohner erschießt mutmaßlichen Einbrecher

Hamburg Hausbewohner erschießt mutmaßlichen Einbrecher

Ein Hausbewohner hat in Hamburg einen mutmaßlichen Einbrecher erschossen. Der Tote wurde in der Nacht zu Mittwoch etwa 200 Meter von dem Haus entfernt gefunden. Zu den Umständen konnte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben machen.

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In Hamburg hat ein Hausbesitzer einen mutmaßlichen Einbrecher erschossen.

Quelle: dpa

Hamburg. Ein Hausbewohner hat in Hamburg einen mutmaßlichen Einbrecher erschossen. Man habe die Leiche des Mannes rund 200 Meter von dem Haus entfernt nahe einer Straßenkreuzung gefunden, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwochmorgen. Zu den genauen Umständen der Tat, die in der Nacht zu Mittwoch im Stadtteil Jenfeld geschah, könne man zunächst keine Angaben machen. In der Nacht hätten Spurensicherung und weitere Einsatzkräfte den Tatort untersucht.

Ein ähnlicher Fall hatte sich erst vor rund zwei Wochen in Hannover ereignet. Dort feuerte ein 40 Jahre alter Werkstattbesitzer auf einen mutmaßlichen Einbrecher, der versucht haben soll, sich mit zwei Komplizen Zutritt zu verschaffen. Einer der drei Männer soll nach Angaben der Polizei bewaffnet gewesen sein. Der 18-Jährige erlag wenig später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Hausbesitzer Bassam A. befindet sich noch immer in Untersuchungshaft.

In Anderten hat ein Hausbesitzer einen 18-Jährigen mutmaßlichen Einbrecher erschossen. Das Geschehen erinnert an zwei ähnliche Fälle in Sittensen und den USA.

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Chronologie: Tödliche Schüsse gegen Einbrecher

Schon mehrmals haben mutmaßliche Einbrecher und Räuber ihre Taten mit dem Leben bezahlt.

  • Juni 2015: Ein Werkstattbesitzer greift zur Waffe und schießt, als mehrere Männer auf sein Gelände in Hannover eindringen. Ein 18- Jähriger stirbt an seinen Verletzungen. Ein mutmaßlicher Einbrecher soll bewaffnet gewesen sein. Der Schütze beruft sich auf Notwehr, ein Gericht erlässt jedoch Haftbefehl wegen Verdachts auf Totschlag.
  • Dezember 2014: Bei einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in Moers (Nordrhein-Westfalen) erschießt der Geschäftsinhaber einen von zwei mutmaßlichen Tätern. Der andere Verdächtige flieht ohne Beute. Später fahndet die Polizei nach einem dritten Verdächtigen.
  • Dezember 2010: Mehrere Männer überfallen einen Rentner in seinem Haus in Sittensen (Niedersachsen). Das Opfer schießt auf die Flüchtenden, ein 16-Jähriger stirbt. 2014 verurteilt ein Gericht den Rentner zu einer Bewährungsstrafe wegen Totschlags in einem minder schweren Fall. Staatsanwaltschaft und Verteidigung legten Revision ein.
  • August 2008: Ein Hobby-Jäger erschießt in einer Gartenkolonie in Frankfurt am Main einen mutmaßlichen Einbrecher. Der Schütze wird 2011 wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Der mutmaßliche Einbrecher war den Angaben zufolge aus einer Laube gesprungen und hatte dem Jäger ins Gesicht getreten. Aus dessen Revolver löste sich dabei der Schuss.

dpa/ska

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Überfall in Hamburg
Foto: In Hamburg hat ein Hausbesitzer einen mutmaßlichen Einbrecher erschossen.

Der bei einem Überfall in Hamburg-Jenfeld getötete Einbrecher starb durch einen Schuss in den Brustbereich. Das habe die Obduktion ergeben, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Der 25-Jährige soll in der Nacht zum Mittwoch zusammen mit einem Komplizen einen Hausbesitzer überfallen haben.

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