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Der Norden Taucher und Angler bergen Waffe und Tresor
Nachrichten Der Norden Taucher und Angler bergen Waffe und Tresor
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11:52 05.07.2017
Hobbytaucher Klaus S. stemmt einen geöffneten Tresor aus dem Zwischenahner Meer bei Rostrup. Quelle: DLRG/dpa
Rostrup

Besonderen Spürsinn bewies ein Kommissar und Hobbytaucher, der im brackigen Wasser des Zwischenahner Meeres bei Rostrup einen gestohlenen Wandtresor entdeckte. Der Tresor lag nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in etwa drei Meter Tiefe und wurde zufällig bei einem Übungstauchgang entdeckt.

Die örtliche Polizei, die den aufgebrochenen Safe am Mittwoch zur Untersuchung erhielt, ordnete ihn bereits einem Einbruch in einer Bad Zwischenahner Gaststätte zu. Im Innern lagen demnach noch Papiere, ein leeres Portemonnaie und ein altes Handy. Bargeld dagegen war nicht mehr vorhanden.

Verrostete Schusswafe aus der Oker

In Braunschweig fischte ein sogenannter Magnetangler allerlei Interessantes für die Polizei aus der Oker. Mit seinem starken Magneten holte er in der vergangenen Woche zunächst eine stark verrostete Schusswaffe an die Oberfläche, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Beim nächsten Angeln förderte er einen kleinen, gewaltsam geöffneten Tresor zu Tage. Beide Gegenstände übergab er der Polizei. Bei einer erneuten Angelaktion am Dienstag fand er mit seiner Angel einen Teleskopschlagstock, ein Bauteil einer weiteren Schusswaffe sowie die Rückwand des Tresors. Die Fahnder versuchen nun, die Herkunft der Gegenstände zu ermitteln.

dpa

In Aurich schalten einige Ampeln anders und sorgen dafür, dass Rettungswagen schneller an ihren Einsatzort kommen. Bei dem bundesweiten Modellprojekt ist der Verkehrsrechner mit dem Navigationsgeräten in den Rettungswagen gekoppelt. Sobald sich ein Fahrzeug nähert springt die Ampel auf Grün.

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Mit neuer Digitaltechnik will die Deutsche Bahn Technikpannen verhindern, die für viele Ausfälle und Verspätungen verantwortlich sind. Weichen etwa schlagen neuerdings selbstständig Alarm, wenn ein Problem droht. Erfolgsversprechendes Pilotprojekt im Norden ist der Hauptbahnhof Hannover.

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Die Zahl der rechten Straftaten in Niedersachsen ist im ersten Quartal 2017 auf den niedrigsten Wert seit Jahren gefallen. Die Polizeibehörden registrierten im Land in den ersten vier Monaten 291 Delikte mit einem mutmaßlich rechten Hintergrund. Etwa jede fünfte Tat ereignete sich in Hannover.

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