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Der Norden Hoffen auf schnellen Baustart für A20 trotz Panne im Osten
Nachrichten Der Norden Hoffen auf schnellen Baustart für A20 trotz Panne im Osten
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13:56 23.02.2018
In Mecklenburg-Vorpommern ist die A20 zusammengebrochen – der niedersächsische Teil der Autobahn muss noch gebaut werden. Quelle: Foto: dpa
Hannover

Das Verkehrsministerium in Hannover hofft, dass die Küstenautobahn A20 in Niedersachsen bald gebaut werden kann – womöglich kommt der Baustart schon in diesem Jahr. Das Absacken der Strecke in Mecklenburg-Vorpommern soll sich nicht auf die bestehenden Planungen der A20 von Westerstede (Kreis Ammerland) bis zur Elbe auswirken, teilte das Ministerium am Montag mit.

Das für die A20 gewählte Bauverfahren in den abgesackten Bereichen unterscheide sich grundlegend von dem Verfahren, das für die Küstenautobahn in Niedersachsen vorgesehen ist. Die Grünen im Landtag hatten die Sorge geäußert, dass auch in Niedersachsen Probleme drohen, da die Autobahn hier wie im Osten auf Moorgebieten gebaut wird.

Die Fahrbahn westlich der Ausfahrt Tribsees in Mecklenburg-Vorpommern war Ende September mehrere Meter tief abgesackt. Die Strecke ist in beiden Richtungen voraussichtlich über Jahre gesperrt. Die genaue Ursache ist unklar – ein Torfvorkommen unter der Autobahn könnte der Grund sein.

Die A20 soll künftig eine durchgehende Verbindung von den Niederlanden über Hamburg bis nach Polen ermöglichen. In Niedersachsen müssen weite Strecken aber noch gebaut werden – 120 Kilometer sind vorgesehen. Für den ersten Bauabschnitt von Westerstede nach Jaderberg (Kreis Wesermarsch) werde der Planfeststellung bis zur Jahresmitte erwartet. Der Bau dieses Abschnitts „könnte bei einer schnellen Rechtskräftigkeit des Planfeststellungsbeschlusses in diesem Jahr beginnen“, sagte Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) der „Nordwest-Zeitung“. Eine sichere Aussage zum Baustart der A20 in Niedersachsen sei aber noch nicht möglich, da Klagen die Arbeiten noch verzögern könnten.

Für einen zweiten Bauabschnitt zwischen der A29 bei Jaderberg und der B437 bei Schwei (Kreis Wesermarsch) können Betroffene sich derzeit bis zum 21. März zu der laufenden Planung äußern.

Von Michael Evers