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Der Norden Umweltminister Wenzel sieht Grundwasser in Gefahr
Nachrichten Der Norden Umweltminister Wenzel sieht Grundwasser in Gefahr
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00:16 26.03.2017
Von Michael B. Berger
Besonders in der Nähe von Feldern ist die Nitrat-Belastung des Grundwassers hoch. (Symbolbild) Quelle: dpa/ Carsten Rehder
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Hannover

Landesumweltminister Stefan Wenzel (Grüne) hat am Donnerstag noch schärfere Kontrollen des Grundwassers angekündigt. Dieses werde zunehmend schlechter. Wenzel nahm selbst an einer Kontrolle im Landkreis Vechta teil, der wegen seiner hohen Dichte an landwirtschaftlichen Betrieben zu den Risikoregionen des Landes zählt, was die Nitratwerte im Boden betrifft.

Der vom Minister begleitete Schnelltest im Ort Visbek ergab eine Grenzwertüberschreitung. Die gemessenen Werte lagen fast doppelt so hoch wie erlaubt. „Es kommt immer noch zu viel Dünger auf die Felder“, meinte Wenzel. Er betonte aber auch, dass sich die überwiegende Zahl der Landwirte an die Umweltvorschriften halte.

Im Nordwesten liegen besondere Belastungen vor

Niedersachsen nimmt nach Angaben des Umweltministeriums an rund 1080 ausgewählten Messstellen Proben, um das Grundwasser zu kontrollieren, aus dem zu 86 Prozent das Trinkwasser gewonnen wird. In 24 Landkreisen, vor allem im Nordwesten, lägen besondere Belastungen vor.

Wenzel wies darauf hin, dass man diesem Problem nur mit einer Novelle des Düngerechts und des Wasserrechts Herr werde. „Die Böden und das Grundwasser haben ein langes Gedächtnis. Es kann Jahrzehnte dauern, bis aus einem belasteten Grundwasserkörper wieder klares, sauberes Wasser kommt.“ Deshalb dürfe es hier keine Nachlässigkeiten geben.

In Niedersachsen sind 7394 Langzeitstudenten an den Universitäten eingeschrieben. Ein Mann an der TU Braunschweig ist gar im 88. Semester – er studiert seit 44 Jahren. Aber lukrativ ist das unter finanziellen Gesichtspunkten nicht.

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