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Ferienflieger aus Bremen fängt in der Luft Feuer

Vogelschlag im Triebwerk Ferienflieger aus Bremen fängt in der Luft Feuer

Großer Schreck für 113 Passagiere eines in Bremen gestarteten Ferienfliegers: Plötzlich schießt eine Stichflamme aus einem der Triebwerke. Das Flugzeug mit Ziel Türkei kehrte um und landete sicher. Ein Vogel war ins Triebwerk geraten.

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Ein Flugzeug musste umkehren, weil ein Vogelschlag eine Stichflamme im Triebwerk verursachte. 

Quelle: dpa/Symbolbild

Bremen . Kurz nach dem Start ist in Bremen ein Flugzeug mit 113 Passagieren an Bord umgekehrt, weil eine Stichflamme aus einem der beiden Triebwerke kam. Das teilte die Fluggesellschaft Germania am Sonntag mit. Ein Vogel war in das Triebwerk geraten. Die Maschine sei nach dem Zwischenfall am Freitagabend voll funktionsfähig gewesen, die Gäste seien zu keiner Zeit gefährdet gewesen. Der Pilot habe sich jedoch zur sofortigen Umkehr entschlossen, um jedes Risiko auszuschließen, hieß es von der Fluggesellschaft. Der zwei Jahre alte Airbus A321 war auf dem Weg nach Adana in der Türkei gewesen.

Solche Vorfälle, in der Fachsprache Vogelschlag genannt, kommen immer wieder vor. Nach Angaben des Deutschen Ausschusses zur Verhütung von Vogelschlägen im Luftverkehr ereignen sich in Deutschland im Flugbetrieb jährlich etwa 1500 solcher Zwischenfälle. Im Extremfall kann ein Zusammenstoß zum Absturz einer Maschine führen.

Bei dem Airbus aus Bremen gab es außer der Stichflamme aus der Abgasdüse eines der Triebwerke auch zwei laute Knallgeräusche, die die Passagiere hörten. An Bord waren 113 Fluggäste, darunter auch 13 Kinder und drei Babys, sowie 7 Besatzungsmitglieder. Nachdem die Maschine wieder in Bremen gelandet war, wurden die Passagiere in nahegelegenen Hotels untergebracht, später konnten sie mit einer Ersatzmaschine in den Urlaub fliegen.

Das betroffene Triebwerk des A321 befindet sich nach Angaben der Fluggesellschaft derzeit in umfassender technischer Untersuchung. Berichte, das Flugzeug habe Feuer gefangen oder das Triebwerk habe sich entzündet, seien falsch, teilte Germania-Sprecherin Nina Peiris mit.

Der Vorfall wurde der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig gemeldet. "Wir werden aber keine Untersuchung einleiten", sagte Mitarbeiter Jens Friedemann am Sonntag. Weder seien Menschen verletzt worden noch sei das Flugzeug schwer beschädigt worden. "Die BFU wird nur bei Flugunfällen oder schweren Störungen tätig, keines von beiden war hier der Fall."

dpa

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