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Der Norden Fast 9000 Fälle von Kindeswohlgefährdung geprüft
Nachrichten Der Norden Fast 9000 Fälle von Kindeswohlgefährdung geprüft
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14:11 11.07.2016
Knapp 9000 Hinweisen auf Kindeswohlgefährdung gingen Jugendämter in Niedersachsen im vergangenen Jahr nach. Quelle: Max Nikelski/dpa
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Hannover

Insgesamt prüften die Ämter 8.862 Fälle, im Vorjahr waren es noch 9.001. Bei 57 Kindern hätten Fachkräfte Anzeichen für sexuelle Gewalt gefunden, hieß es. Noch weitaus häufiger wurden Kinder laut der Statistik vernachlässigt (635 Fälle).

Bei 317 Kindern und Jugendlichen fanden die Ämter Anzeichen für körperliche Misshandlungen, bei 285 für psychische Misshandlungen. In 1.295 Fällen war das Kindswohl den Angaben zufolge latent gefährdet. In weiteren 3.204 Fällen bescheinigten die Jugendämter keine Gefährdung, stellten aber Hilfebedarf fest. Die verbleibenden 3.328 Verfahren endeten damit, dass das Wohl des Kindes als nicht gefährdet galt und keine weitere Hilfe für nötig befunden wurde.

Die Jugendämter gingen oftmals auch Fällen nach, auf die sie von anderer Stelle aufmerksam gemacht wurden. Am häufigsten gaben demnach Polizei, Gerichte oder Staatsanwaltschaften den Hinweis auf eine potenzielle Gefährdung. Dies war bei 1.944 Verfahren der Fall. Auch Bekannte oder Nachbarn (1.183 Fälle) sowie anonyme Melder (1.123 Fälle) gaben oft Tipps.

RND/epd

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