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Der Norden Land beschließt Unterstützung für Hochschulen
Nachrichten Der Norden Land beschließt Unterstützung für Hochschulen
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20:42 06.06.2017
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Hannover

Die rot-grüne Landesregierung hat den niedersächsischen Hochschulen finanzielle Planungssicherheit bis zum Jahr 2021 zugesichert. Der am Dienstag in Hannover unterzeichnete neue Hochschulentwicklungsvertrag ermöglicht, dass die Landesmittel für die 20 staatlichen Universitäten und Hochschulen des Landes auf dem Niveau des Haushalts 2018 bleiben. Zudem übernimmt das Land höhere Personalkosten aus Besoldungs- und Tarifsteigerungen.

Mehr als 200.000 Studenten

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sprach von einer guten Entwicklung der Hochschulen seit Unterzeichnung des ersten Hochschulentwicklungsvertrages Ende 2013. Damals ging es darum, den Wegfall der Studiengebühren auszugleichen, die die rot-grüne Landesregierung in Niedersachsen vor vier Jahren abgeschafft hatte. Im Jahr 2016 lagen die sogenannten Studienqualitätsmittel bei 140 Millionen Euro. Der deutliche Anstieg der Studierendenzahlen, so Weil, habe auch mit der Abschaffung der Studiengebühren zu tun. Im Wintersemester 2013/14 waren landesweit insgesamt 177.571 junge Frauen und Männer eingeschrieben, im Wintersemester 2016/17 bereits 204.895.

Kritik aus der Opposition

Der CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Hillmer hält die vom Land gezahlten Summen an die Universitäten für zu gering. Der Christdemokrat kritisierte: „Die staatliche Grundfinanzierung der Hochschulen pro Studierendem liegt in Niedersachsen inzwischen 11 Prozent unter dem Niveau von 2013.“ Mit Rot-Grün, so Hillmer weiter, werde es in den kommenden Jahren keine Steigerung der finanziellen Grundversorgung geben. Der Vertrag gebe den Hochschulen eine langfristige Perspektive, betonten SPD und Grüne.

Hochschulen sind zufrieden

Der Vorsitzende der Landeshochschulkonferenz, Wolfgang-Uwe Friedrich, zeigte sich als Sprecher der 20 staatlichen niedersächsischen Hochschulen mit dem neuen Vertrag zufrieden. Friedrich, der Präsident der Universität Hildesheim ist, forderte die Abgeordneten aller Landtagsfraktionen auf, dem Hochschulabkommen zuzustimmen. „Der Vertrag sichert unsere Arbeit bis zum Jahresende 2021“, betonte Friedrich. Im Gegensatz zu vielen Vorgängern habe die aktuelle Regierung die Unterstützung der Hochschulen ausgebaut. Laut Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) sind die Hochschuletats seit 2013 um rund 20 Prozent gestiegen.

Gebäudesanierung wird teuer

Friedrich sagte, die Planungssicherheit sei unter anderem wegen der Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren wichtig. „Da erwarten wir einen Einbruch der Studierendenzahlen.“ Große Herausforderungen seien zudem die Sanierung von Gebäuden, die Initiative „MINT in Niedersachsen“ für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie die Digitalisierungsoffensive an den Hochschulen.

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