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Der Norden Feiertag: Landesverband der Juden schlägt Holocausttag vor
Nachrichten Der Norden Feiertag: Landesverband der Juden schlägt Holocausttag vor
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10:30 29.03.2017
Von Michael B. Berger
Michael Fürst, der Vorsitzende der niedersächsischen Landesverbands der Jüdischen Gemeinden. Quelle: dpa
Hannover

„Der 27. Januar wäre ein geeigneter Feiertag für Niedersachsen. Dieser Tag ist ein Synonym für die deutschen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg, die Verbrechen an Europa“, sagte Fürst der HAZ. Angesichts der antisemitischen Schriften Martin Luthers fände er es befremdlich, wenn beispielsweise der Reformationstag (31. Oktober) zum Feiertag erhoben werden würde.

Die SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag wie auch die Grünen machen sich für einen zusätzlichen Feiertag in Niedersachsen stark. Der SPD-Innenpolitiker Ulrich Watermann plädiert dafür, den Reformationstag dauerhaft als gesetzlichen Feiertag einzuführen.

Es gab keine konkreten Anschlagspläne, wohl aber eine konkrete Anschlagsgefahr: Mit dieser Begründung hat das Bundesverwaltungsgericht die sofortige Abschiebung der beiden festgenommenen Göttinger Salafisten aus Niedersachsen zugelassen. 

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In Norddeutschland ist im vergangenen Jahr jede zweite Abschiebung gescheitert. Von 9430 geplanten Abschiebungen seien 4803 geplatzt, berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) unter Berufung auf Zahlen der Innenbehörden von Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. 

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