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Der Norden Lars Wunder ist ertrunken
Nachrichten Der Norden Lars Wunder ist ertrunken
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00:16 16.04.2016
Von Karl Doeleke
Ein Landwirt hatte die Leiche eines seit Dezember vermissten Mannes auf einer Wiese gefunden. Quelle: dpa
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Jengum

Das Ergebnis der Obduktion korrespondiere "mit der Auffindesituation des Verstorbenen auf einer Weide mit zahlreichen Entwässerungsgräben", hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung der Ermittler. Die Bestürzung in ostfriesischen Jemgum war auch schon vorher groß gewesen. Der Bürgermeister der Gemeinde bei Leer sprach der Familie des 31-Jährigen seine Anteilnahme aus. „Nach dieser langen Zeit des Hoffens und Bangens ist die traurige Gewissheit eingetreten und es hat noch einmal eine sehr schwierige Wegstrecke für die Familie begonnen“, sagte Johann Tempel.

"Mit einem lebenden Lars hat niemand mehr gerechnet"

Lars Wunder war in der Nacht des 6. Dezember nicht von einem Fest der Feuerwehr im vier Kilometer entfernten Critzum nach Hause gekommen. Seine Frau erstattete am nächsten Morgen Vermisstenanzeige. Monatelang suchten Polizei, Familie, Freunde und Kameraden der Feuerwehr nach dem 31-Jährigen – ohne Erfolg. „Mit einem lebenden Lars hat eigentlich niemand mehr gerechnet“, sagte am Mittwoch Ortsbrandmeister Jan Hilbrands der HAZ. „Im Moment sind wir alle sehr bestürzt und sehr traurig. Viele hier sagen aber auch: Gott sei Dank haben wir jetzt Gewissheit.“ Am Dienstag hatte ein Landwirt den Leichnam auf einem Feld rund einen Kilometer abseits des Heimweges gefunden.

Warum der Körper trotz der intensiven Suche so lange unentdeckt blieb, trieb am Mittwoch auch die Jemgumer um. Hunderte Helfer hatten das Gelände mehrfach durchkämmt. Sogar Hubschrauber, Kameradrohnen und Sonarboote kamen zum Einsatz. „Der Fundort ist weit ab vom normalen Weg“, sagte Ortsbrandmeister Hilbrands. Als Abkürzung komme dieser Weg nicht infrage. Darum habe man an der Stelle auch nicht gesucht.

dpa

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