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Der Norden Lkw-Fahrer sitzt 93 Stunden hinterm Steuer
Nachrichten Der Norden Lkw-Fahrer sitzt 93 Stunden hinterm Steuer
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12:43 03.10.2016
Die Polizei hat einen LKW-Fahrer erwischt, der massiv gegen Lenkzeiten verstoßen hat. Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Hedemünden

Ein Lastwagenfahrer hat 93 Stunden ununterbrochen hinter dem Lenkrad gesessen und stand zudem unter Drogen. Nach Polizeiangaben vom Montag war der 23-Jährige auf der Autobahn 7 bei Hedemünden von der Fahrbahn abgekommen, hatte die Außenschutzplanke beschädigt und war einfach weitergefahren. Mit dem beschädigten Sattelzug fuhr er am Sonnabendmorgen in Hedemünden von der A 7 ab, stellte das Fahrzeug in einem Industriegebiet ab und informierte seinen Chef. Der 30-Jährige meldete dann als angeblicher Fahrer den Unfall bei der Polizei. Der tatsächliche Fahrer fuhr mit dem Wagen des Chefs nach Hause.     

Als bei der Unfallaufnahme der digitale Fahrtenschreiber ausgelesen wurde, ergaben sich erhebliche Ungereimtheiten. Der Chef verwickelte sich in Widersprüche und der Schwindel flog auf. Der wirkliche Fahrer kam zurück, die Beamten stellten bei ihm starke Ausfallerscheinungen fest. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Amphetamine. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. 

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 23-Jährige einem Verwandten die Fahrerkarte gestohlen und diese zur Vertuschung von Lenkzeitüberschreitungen seit mindestens Ende August eingesetzt hatte. Zudem besteht der Verdacht, dass er auch die Karte des Arbeitgebers nutzte. Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein.  Die Höhe des Unfallschadens beträgt rund 21.000 Euro. 

dpa/r.

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