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Der Norden Zigarette angezündet - Gas-Auto explodiert
Nachrichten Der Norden Zigarette angezündet - Gas-Auto explodiert
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18:28 04.11.2016
Deutlich sichtbar sind die Verformungen am Auto, nachdem es in dem mit Gas betriebenen Auto zu einer Verpuffung gekommen war. Quelle: TeleNewsNetwork/dpa
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Dörverden

Bei der Explosion seines mit Erdgas betriebenen Autos ist ein 30 Jahre alter Mann im Kreis Verden schwer verletzt worden. Der Mann habe sich am Freitag während der Fahrt in Westen eine Zigarette in seinem Fahrzeug angezündet, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin kam es zu einer starken Verpuffung, Flammen bildeten sich aber nicht.

Jetzt wird die genaue Ursache für den Unfall untersucht. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei in Verden waren vor der Verpuffung am Gastank des Fahrzeugs Veränderungen vorgenommen worden. Ob darin allerdings die Ursache für den Unfall liegt, ist noch völlig unklar. Durch den enormen Temperaturanstieg im Wageninneren erlitt der Mann aus Dörverden schwere Verbrennungen. Er musste mit dem Hubschrauber in eine Klinik nach Hamburg geflogen werden. Lebensgefahr bestand nicht.

Weil sich der Fahrer eine Zigarette anzündete, gab es im Kreis Verden eine Verpuffung.

Die Druckwelle führte dazu, dass eine hintere Autotür verbogen wurde. Wie genau es zu der Explosion des Autos kommen konnte, müssen nun Sachverständige prüfen. Nach ersten Ermittlungen verfügte der Wagen - ein Opel Zafira - über einen werkseitig eingebauten Gastank. Zusätzlich hatte der Mann nach Polizeiangaben einen weiteren Gastank eingebaut. Ob diese nicht vom Werk freigegebenen Veränderungen zu dem Unfall führten, sei allerdings noch völlig unklar, sagte ein Polizeisprecher.

Dem Autobauer Opel sind bislang keine Fälle bekannt, in denen sich beim Opel Zafira ausgetretenes Gas im Innenraum entzündet hat. "Ohne weitere Informationen ist es derzeit für uns nicht möglich, die Ursache des Vorfalls zu beurteilen", sagte ein Sprecher. Von Opel ausgelieferte Erdgas-Fahrzeuge sind den Angaben zufolge mit Gastanks am Fahrzeug-Unterboden ausgestattet, im Fahrzeuginnenraum werden vom Werk keine Erdgastanks verbaut.

Nach Angaben des ADAC ist das Explosionsrisiko bei Erdgasfahrzeugen nicht höher als bei Autos mit Diesel- oder Benzinantrieb. Bei Tests seien sogar vorsätzlich Brände gelegt worden. "Eine Explosion blieb aus", sagte der Sprecher. Eine turnusgemäße Korrosionsprüfung der Tanks sei jedoch sinnvoll. Im September war ein VW-Touran an einer Tankstelle explodiert, auch der Fahrer hatte sich schwer verletzt. Aral hatte daraufhin den Verkauf von Erdgas kurzfristig gestoppt.

lni

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