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Massenschlägerei in Flüchtlingsheim in Sarstedt

Polizeieinsatz in Notunterkunft Massenschlägerei in Flüchtlingsheim in Sarstedt

Die Polizei musste am Mittwoch eine Massenschlägerei in der Sarstedter Flüchtlings-Notunterkunft auf dem Edeka-Gelände schlichten. Bis in die Abendstunden waren die Beamten damit beschäftigt, die etwa 160 Beteiligten zu beruhigen. In der Unterkunft leben derzeit mehr als 1000 Menschen.

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Die Polizei rückt mit allen verfügbaren Beamten aus Sarstedt und Umgebung an.

Quelle: Symbolfoto

Sarstedt. Bis in die Abendstunden versuchten die Beamten, die Randale zu schlichten, in die rund 160 Asylbewerber verwickelt gewesen sein sollen. Elf Beteiligte wurden vorläufig festgenommen. Gegen sie wurden Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung geschrieben. Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes wurde leicht verletzt.

Um 13.30 Uhr wurde die Polizei vom Sicherheitsdienst in der Unterkunft auf dem ehemaligen Gelände eines Edeka-Lagers alarmiert. Von einer lautstarken Rangelei unter den Flüchtlingen sei die Rede gewesen, hieß es, von Prügeleien, 160 Personen seien beteiligt. Die Beamten rückten mit allen verfügbaren Einsatzkräften aus Sarstedt und Umgebung an und riefen ihrerseits Verstärkung aus Hildesheim. Auch die Bereitschaftspolizei aus Hannover rückte zur Unterstützung an. Insgesamt waren am Ende 75 Beamte im Einsatz, um die Lage zu beruhigen.

Die Stimmung vor Ort sei aufgeheizt gewesen, heißt es. Die Beamten versuchten, die Situation zu beruhigen. Nach Auskunft von Kommissariatsleiter Rainer Kahr ist die Ursache für die Schlägerei bisher „nebulös“, einen Streit mit religiösem Hintergrund schließt die Polizei allerdings aus. Womöglich sei es um die Unterbringung gegangen.

Abgesehen von dem Mitarbeiter der Sicherheitsfirma ist bislang nichts von weiteren Verletzten bekannt. Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden, mehrere Beamte blieben in Bereitschaft dort. Am Donnerstag soll die Objektwache, die die Polizei auf dem Gelände unterhält, die Lage übernehmen. 

In der Notunterkunft gab es bereits mehrere Polizeieinsätze – dies sei jedoch der schwerste Zwischenfall gewesen, sagte Kommissariatsleiter Kahr.

Von Peter Hartmann

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