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Der Norden Mutmaßlicher IS-Kämpfer kommt vor Gericht
Nachrichten Der Norden Mutmaßlicher IS-Kämpfer kommt vor Gericht
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21:16 14.06.2016
Ab Mittwoch muss sich ein 27-jähriger Mann vor dem Oberlandesgericht in Hamburg verantworten. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hamburg

Der in Bremen und London aufgewachsene Deutsche sei Anfang April 2015 nach Syrien gereist und habe sich dort dem IS angeschlossen. Er habe eine Kampfausbildung in einer Spezialeinheit begonnen, diese aber nach zwei Monaten abgebrochen. Danach sei er anlässlich einer Gefangenenexekution in die syrische Stadt Palmyra gebracht worden, um als Fahnenträger in einem Propagandavideo aufzutreten. Der IS habe mit dem deutschsprachigen Video im Internet dazu aufgerufen, sich dem Kampf anzuschließen oder "Ungläubige" in Deutschland zu töten. Nach einem Krankenhausaufenthalt sei der Angeklagte nach Deutschland zurückgekehrt. Am 20. Juli 2015 wurde er am Flughafen Bremen festgenommen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Der 27-Jährige konvertierte laut Anklage im Alter von 20 Jahren zum Islam. Unter dem Einfluss der salafistischen Szene in Bremen habe er sich radikalisiert. Nach einem Bericht des «Spiegel» hatte der Angeklagte in Syrien Kontakt zum möglichen Organisator der Terroranschläge von Paris. Er habe den im November bei einer Razzia in Paris getöteten Abdelhamid Abaaoud auf Fotos wiedererkannt, die ihm bei seiner Vernehmung vorgelegt wurden, berichtete das Magazin am 7. Mai. Die beiden sollen sich kurze Zeit im selben Haus im Norden Syriens aufgehalten haben.

dpa

Erneut ist es in Niedersachsen zu einer Flucht aus dem Maßregelvollzug gekommen. In Bad Zwischenahn konnte ein 25-jähriger Häftling, trotz Begleitung, fliehen. Die Polizei konnte den Mann wenig später am Oldenburger Hauptbahnhof aufgreifen und festnehmen.

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Raserei ist eine Hauptursache für tödliche Verkehrsunfälle: Extreme Raser und andere Verkehrssünder sollten nach dem Willen von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) künftig deutlich kräftiger als bisher zur Kasse gebeten werden. Einen entsprechenden Antrag will Niedersachsen auf der am Mittwoch beginnenden Konferenz der Innenminister von Bund und Ländern im Saarland einbringen.

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Der 13-jährige Junge, der von einem unbekannten Raser in Bremen angefahren wurde, schwebt weiter in Lebensgefahr. Sein Zustand sei nach wie vor kritisch, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Inzwischen ermittelt eine Mordkommission.

14.06.2016
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