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Der Norden NDR wieder meistgehörter Sender
Nachrichten Der Norden NDR wieder meistgehörter Sender
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13:46 22.07.2015
Die Programme des NDR werden von mehr als der Hälfte der niedersächsischen Radiohörer eingeschaltet. Quelle: Symbol
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Hamburg/Hannover

Der Marktanteil von NDR 1 Niedersachsen liegt bei 23,9 Prozent. NDR 2 kommt im größten norddeutschen Bundesland auf einen Marktanteil von 18,3 Prozent. Drittplatzierter ist der Konkurrent radio ffn mit 11,4 Prozent Marktanteil. Lutz Marmor, NDR Intendant: "Erneut liegen in Niedersachsen zwei NDR Programme in der Hörergunst vorn, ein schöner Doppelsieg! NDR 1 Niedersachsen erreicht seit 22 Jahren unverändert Platz 1. NDR 2 liegt ebenfalls weiter deutlich vor seinen privaten Konkurrenten. Ich gratuliere beiden Teams zu diesem großen Erfolg."

Mit seinem Gesamtangebot im Radio kommt der NDR in Niedersachsen auf einen Marktanteil von 51,2 Prozent. Für die Gewichtung der Media-Analyse MA 2015 Radio II werden erstmals die neuen Zahlen aus der letzten Volkszählung verwendet. Danach ist die Bevölkerungszahl in Deutschland um 1,5 Millionen Menschen gesunken.

Dies wirkt sich auch auf die Grundgesamtheit der MA Radio aus; die deutschsprachige Bevölkerung ab 10 Jahren verringert sich ebenfalls, und zwar um 1,3 Millionen. Außerdem wurden erstmals 8.000 Personen bei insgesamt mehr als 80.000 Telefoninterviews am Mobiltelefon befragt. Zusätzlich wurde die Anzahl der Befragten zwischen 20 und 49 Jahre erhöht, da diese Altersgruppe per Festnetz schwer erreichbar ist. Direkte Vergleiche absoluter Zahlen (in Mio.) aus der aktuellen MA mit den Ergebnissen früherer Media-Analysen sind wegen der erheblichen methodischen Veränderungen seriös nicht möglich, Vergleiche prozentualer Angaben zumindest eingeschränkt.

Durchschnittlich drei Stunden und zehn Minuten hören die Menschen täglich Radio, wie die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (Agma) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Dieser Wert entspricht exakt dem der letzten Erhebung im März. Die Verweildauer, also die Nutzungsdauer derjenigen, die Radio hören, stieg sogar leicht an und erreichte 245 Minuten. Die ARD-Radioprogramme wurden dabei häufiger eingeschaltet als die Sender kommerzieller Anbieter.

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Forschungsverbund von mehr als 230 Unternehmen der Werbe- und Medienwirtschaft. Die Zahlen zur Radionutzung werden zwei Mal im Jahr mittels telefonischer Interviews erhoben. Die Arbeitsgemeinschaft erhebt außerdem die Reichweiten von Tageszeitungen und Zeitschriften. Die Statistik gibt Hinweise darauf, welche Programmelemente beliebt sind und welche weniger. Vor allem für die Privatsender sind die Zahlen von Bedeutung, denn je besser ein Programm ankommt, desto höher sind die Werbeeinnahmen. Diese sind für die Privatsender die einzige Finanzierungsquelle.

dpa

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