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Der Norden Messer-Angreifer soll dauerhaft in Psychiatrie
Nachrichten Der Norden Messer-Angreifer soll dauerhaft in Psychiatrie
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10:02 21.06.2016
Der Täter hatte dem Juristen ein Messer mit einer 20 Zentimeter langen Klinge in den Rücken gerammt.  Quelle: dpa/M
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Hildesheim

Der Richter konnte noch selbst Hilfe herbeitelefonieren. Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, beantragte sie ein Sicherungsverfahren beim Landgericht. Sprecherin Christina Pannek teilte mit, die Tat werde als versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung gewertet. Der 20-Jährige ist nach einem ersten Gutachten psychisch krank und damit mutmaßlich schuldunfähig. Derzeit sei er bereits in einer Psychiatrie, sagte Pannek. Sie geht davon aus, dass der junge Mann und das Opfer sich nicht kannten, sondern dass der Richter schlicht "zur falschen Zeit am falschen Ort" war.

Der 60 Jahre alte Richter war im April auf einem Feldweg bei Hildesheim-Drispenstedt überfallen worden, als er mit dem Fahrrad auf dem Heimweg von der Arbeit zu seinem Wohnort Borsum war. Der Täter hatte dem Juristen ein Messer mit einer 20 Zentimeter langen Klinge in den Rücken gerammt. Die Waffe war dort stecken geblieben. Der Richter musste per Notoperation gerettet werden. 

Die Polizei war dem 20-Jährigen durch Hinweise aus der Bevölkerung und Aufnahmen einer Überwachungskamera auf dem Fluchtweg des Mannes auf die Spur gekommen. Seiner Festnahme versuchte der Verdächtige durch Flucht zu entkommen. Nach einer gut einstündigen Verfolgungsjagd, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, konnte er dann in den Nähe der Autobahn 7 festgenommen werden. Bei der anschließenden Vernehmung gestand er die Messer-Attacke. Die Tatwaffe identifizierte er als sein Eigentum. 

dpa

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