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Der Norden Viele Wanderwege im Harz noch nicht begehbar
Nachrichten Der Norden Viele Wanderwege im Harz noch nicht begehbar
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13:53 10.08.2017
Nach dem Hochwasser im Harz sind viele Wanderwege noch nicht wieder begehbar. Der Schaden im Nationalpark geht in die Millionen. Quelle: dpa/Archiv
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Torfhaus

Das ganze Ausmaß der Zerstörungen sei erst nach und nach deutlich geworden. Besonders betroffen seien die nördlichen Bereiche des Schutzgebietes, sagte am Donnerstag der Sprecher der Nationalparkverwaltung, Friedhart Knolle.

Anhaltender Dauerregen hat im südlichen Niedersachsen zu Überschwemmungen geführt. Zahlreiche Straßen standen unter Wasser, Bäche traten über die Ufer.

Auf dem Brocken fielen nach Knolles Angaben innerhalb von 72 Stunden 256 Millimeter Regen, „das sind über 25 Wassereimer pro Quadratmeter“. Die Bäche und Flüsse hätten die Wassermassen nicht fassen können. Das Wasser habe sich eigene Wege gesucht und dabei Geröll und Äste mitgerissen. „Es kam zu Abbrüchen an Straßen- und Wegekörpern, Geröllablagerungen und Unterspülungen“, berichtete Knolle.

Überall gebe es tiefe Löcher und Risse. Teilweise seien ganze Abschnitte verschwunden. Für Mountainbiker, aber auch für Wanderer bestehe extreme Sturzgefahr. Es werde Wochen, wenn nicht sogar Monate dauern, alle Strecken wieder instand zu setzen. „Die Schäden sind so groß, dass wir sie nicht mit eigenen Kräften alleine beseitigen können“, sagte Knolle

Weil weitere Wege einzubrechen drohten und deshalb große Verletzungsgefahr bestehe, sollten Wanderer und Mountainbiker die Wege im Nationalpark zurzeit nicht nutzen. Die Nationalparkverwaltung arbeite intensiv daran, die Schäden zu beseitigen. „Wir werden uns bemühen, in der Hauptwanderzeit im Herbst wieder viele Wege zum Wandern und Radfahren anbieten zu können“, sagte Knolle.

epd/dpa

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