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Der Norden Montagefehler Schuld am Flugzeugabsturz?
Nachrichten Der Norden Montagefehler Schuld am Flugzeugabsturz?
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13:17 19.10.2015
Bei einem Flugzeugabsturz im Juni bei Holzminden sind die beiden Piloten um Leben gekommen.  Quelle: dpa
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Holzminden

Das in Holzminden abgestürztes Kleinflugzeug mit zwei tödlich verunglückten Piloten aus Brandenburg und Thüringen ist vermutlich unsachgemäß zusammengebaut worden. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) stellten fest, dass die Außenhaut der Tragflächen ungleichmäßig verklebt war, wie ein Sprecher der Braunschweiger Behörde am Montag sagte. Ob dies die Absturzursache war, müsse aber noch geprüft werden.

Zuvor hatte der NDR berichtet, dass eine unsaubere Montage zu dem Unglück geführt haben könnte. Das Flugzeug vom Typ Jabiru J430 war im Juni in ein Waldstück bei Mühlenberg (Landkreis Holzminden) gestürzt. Die beiden Insassen, zwei 35 und 36 Jahre alte Männer aus Thüringen und Brandenburg, starben.

Ein Flugzeug stürzt nahe der kleinen Ortschaft Mühlenberg ab. Trümmerteile krachen auf Dächer und in Gärten. Die Einsatzkräfte finden in einem schwer zugänglichen Waldstück zwei Leichen.

Der Flieger wird von einer australischen Firma als Bausatz verkauft. Der Listenpreis liegt bei 87 600 australischen Dollar (etwa 56 000 Euro). Ob die Maschine von Laien oder in einer Werkstatt zusammengebaut wurde, ist laut BFU noch unklar.

Die Maschine war bereits in der Luft auseinandergebrochen, Trümmerteile fielen zum Teil in Gärten und auf Dächer. Auffällig ist laut BFU auch, dass die Querruder der Maschine an beiden Tragflächen auf ähnliche Weise gebrochen sind. Zum Unglückszeitpunkt regnete es stark. Die Sicht war auch kurz nach dem Absturz noch so begrenzt, dass ein Polizeihubschrauber auf der Suche nach der Absturzstelle abdrehen musste. Nach Angaben des BFU-Sprechers sei das Wetter aber nicht "extrem schlecht" gewesen.

dpa

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