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Der Norden "1, 2, Polizei": Twitter-Debüt beginnt mit Panne
Nachrichten Der Norden "1, 2, Polizei": Twitter-Debüt beginnt mit Panne
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12:17 02.12.2015
Die niedersächsische Polizei fahndet jetzt auch über Twitter.  Quelle: Screenshot
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Hannover

Über den Kurznachrichtendienst Twitter wollen die Ermittler des LKA künftig vor allem Fahndungsaufrufe veröffentlichen. "Bürger können ihre Hinweise und Informationen zu den von uns geposteten Fahndungen twittern", heißt es in einer Pressemitteilung. Der Account des LKA ist seit Dienstag online.

Dadurch erhofft sich das LKA eine höhere Aufklärungsrate: "Nachdem wir mit der zusätzlichen Fahndungsergänzung über Facebook bisher schon erfolgreich waren, erhoffen wir uns auch mittels Twitter viele "Follower" und hierdurch zügige Ermittlungserfolge", sagt LKA-Präsident Uwe Kolmey.

Ihre Fahnung über soziale Medien bewirbt die Polizei unter anderem mit einem Video: Es zeigt mehrere Straftaten, wie eine Schlägerei und einen Raubüberfall. Mit dem Slogan "Vielleicht bist du es, der den entscheidenden Hinweis gibt", wollen Sie User dazu bringen, sich bei der Fahndung einzubringen. 

Sei dabei! Vielleicht bist Du es!

Liebe Beobachter(innen), ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, ein Video noch mehr! Zu unserem heutigen Start bei #Twitter (https://twitter.com/polizeiNI_Fa) haben wir keine Mühen gescheut und einen kleinen Clip für euch entwickelt. Uns hat das gesamte Projekt sehr viel Spaß gemacht und wir möchten uns noch mal ganz herzlich bei allen Mitwirkenden bedanken! Ohne euch wären wir damit jetzt nicht draußen. (y) Weder live, noch in Farbe! ;-) Und... #vielleichtbistDues! ____________________________________________ #lkaniedersachsen #lkani #fahndung #polizei #seidabei

Gepostet von Polizei Niedersachsen Fahndung am Dienstag, 1. Dezember 2015

Doch bevor die Beamten ihren ersten Tweet am Dienstag um 12 Uhr beim Kurznachrichtendienst veröffentlichen konnten, geschah eine peinliche Panne: Ein Online-Spaßvogel kaperte die Twitter-Adresse - und postete im Namen des LKA. Der Unbekannte meldete, die LKA-Ermittler würden noch mal schnell ein paar Falschparker abkassieren, damit man sich zur Account-Eröffnung um 12 Uhr eine Flasche Schampus leisten könne. Ein weiterer Tweet führte zum Techno-Video „Eins, zwei, Polizei“. 

Kurz darauf war der Account vorübergehend gesperrt, bevor die Polizei ihre Fahndungen mit echten Meldungen startete. "Der Täter hatte allerdings keinen Zugang zu unseren Daten", versicherte die Pressestelle des LKA. Nach einigen Änderungen bei Twitter könnte der Täter nun nicht mehr auf den Account zugreifen.  

lis

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