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Der Norden So schützen Sie sich vor Noroviren
Nachrichten Der Norden So schützen Sie sich vor Noroviren
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09:03 24.11.2016
Noroviren sind hochansteckend. Quelle: dpa
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Hannover

Mehr als 450 Menschen haben sich in Niedersachsen in den vergangenen vier Wochen mit dem Norovirus infiziert. Die Zahl der gemeldeten Fälle sei damit höher als in den vorangegangenen Jahren, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Hannover. Trotz eines leichten Rückgangs der neugemeldeten Fälle in der vergangenen Woche von 140 auf 122 rechnet das Landesgesundheitsamt mit einem Ansteigen in den kommenden Wochen. Das Gesundheitsamt warnt vor der hohen Ansteckungsgefahr. Typische Symptome seien akutes Erbrechen, Fieber und Durchfall.

Das vor allem im Winterhalbjahr grassierende Norovirus gehört nach Angaben des Robert Koch-Instituts zu den weltweit häufigsten Erregern für plötzlich auftretenden Brechdurchfall. Der Erreger ist sehr widerstandsfähig und bleibt außerhalb des menschlichen Körpers über Tage ansteckend. Eine kleine Menge an Viren reicht aus, um sich anzustecken. Verstärkte Ansteckungsgefahr herrscht in Gemeinschaftseinrichtungen. Der Nachweis ist meldepflichtig. Das Virus ist in neun Kitas im Landkreis Lüneburg aufgetreten, wie ein Kreissprecher mitgeteilt hatte.

So schützen Sie sich vor Noroviren

  1. Waschen Sie sich die Hände immer gründlich (etwa 30 Sekunden), zwischen den Fingern mit Wasser und Seife abspülen – besonders nach jedem Toilettengang sowie vor der Zubereitung von Speisen und vor dem Essen. Zum Abtrocknen sollte jede Person ein eigenes Handtuch oder Einweghandtücher verwenden.
  2. Benutzen Sie ausschließlich eigene Hygieneartikel und Handtücher.
  3. Verschmutzte Wäsche sollte bei mindestens bei 60°C mit einem Vollwaschmittel gewaschen werden. 
  4. Meiden Sie möglichst direkten Kontakt mit Erkrankten bis zwei Tage nach Abklingen der Krankheitszeichen.
  5. Erkrankte sollten außerdem kein Essen für andere zubereiten und sorgfältig Hygienemaßnahmen einhalten. 
  6. Reinigen Sie Flächen im Umfeld des Erkrankten wie Waschbecken, Türgriffe und Böden regelmäßig  - am besten mit Einmaltüchern und entsorgen Sie diese anschließend in den Hausmüll. Schützen Sie sich dabei am besten selbst durch das Tragen von Einmalhandschuhen. Ein genereller Einsatz von Desinfektionsmitteln ist im privaten Haushalt in der Regel nicht erforderlich.
  7. Berufstätige sollten nicht zur Arbeit, Kinder nicht zu Schule oder in den Kindergarten gehen. 

dpa/ewo

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