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Der Norden Polizei will Kripo-Chefin nicht zurück
Nachrichten Der Norden Polizei will Kripo-Chefin nicht zurück
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00:16 19.09.2016
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Wolfsburg

In einem Brief an Polizeipräsident Michael Pientka forderten die Mitarbeiter gestern, die Rückkehr auszusetzen, bis alle Vorwürfe geklärt sind.

Hintergrund: Der frühere Inspektionsleiter Hans-Ulrich Podehl steht im Verdacht, der Kripo-Chefin nachgestellt zu haben, die staatsanwaltlichen Vorprüfungen sind aber noch nicht abgeschlossen. Die rund 20 Unterzeichner des Schreibens sehen die geplante Rückkehr der Kripo-Chefin, die genau wie Podehl zuvor versetzt worden war, als Vorverurteilung des früheren Polizei-Chefs. „Obwohl noch kein Ermittlungsergebnis der Staatsanwaltschaft Braunschweig vorliegt, wurde bereits diese Entscheidung getroffen. Auch in der öffentlichen Wahrnehmung wird dies bezogen auf den Zeitpunkt kritisch gesehen“, heißt es in dem Schreiben. Die Mitarbeiter verweisen darauf, dass „dieser bevorstehende Zustand“ emotionale Fragen aufwerfe. Zitat: „Wie soll eine gedeihliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Frau K. unter diesen noch ungeklärten Umständen fortgesetzt werden? Wie sollen wir uns als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PI-Leitung zwischenmenschlich ihr gegenüber verhalten? In der Vergangenheit haben wir über viele Jahre sehr eng mit Herrn Podehl zusammengearbeitet.“ Der Brief schließt mit dem Appell, die Rückkehr auszusetzen.

Von Dirk Borth

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