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Der Norden Polizei sucht nach mysteriöser Großkatze
Nachrichten Der Norden Polizei sucht nach mysteriöser Großkatze
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19:51 07.12.2015
Ein Puma in Schleswig-Holstein? Gefunden wurde er nicht.  Quelle: Ronald Wittek
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Flensburg

Ein Puma, ein anderes Tier oder doch nur eine Täuschung: In Schleswig-Holstein rätseln viele Menschen über das angebliche Auftauchen einer geheimnisvollen Großkatze, bei der es sich um einen Puma handeln könnte. Die Polizei machte sich auf die Suche, setzte Hubschrauber und eine Wärmebildkamera ein - gab aber schließlich auf. Nach vier Stunden wurde die Suche nach dem angeblichen Puma an der Grenze zu Dänemark erfolglos beendet. „Die Suche ist abgebrochen worden, weil es keine weiteren Zeugen gab und auch sonst keine Hinweise erarbeitet werden konnten, dass dort jemals ein Puma herumgelaufen sein könnte“, sagte am Montag die Flensburger Polizeisprecherin Sandra Otte.

Zwei Lokführer und ein Fahrgast hatten an der Bahnstrecke Flensburg-Padborg unabhängig voneinander ein großes, braunes Tier im Bereich der Gleise gesehen. Es sei kein Reh gewesen, sagte ein Zeuge. Vielmehr glich das Tier seiner Meinung nach einer Großkatze. Ein Anrufer habe gemeint, es könnte ein Puma gewesen sein, hieß es. Nach Angaben der Zeugen war das geheimnisvolle Tier zunächst in Richtung der deutsch-dänischen Grenze unterwegs, drehte später aber wieder um. Die Polizei riet, Kinder in dem Bereich zu beaufsichtigen. Da sich nach vier Stunden intensiver Suche keine Anhaltspunkte auf eine Raubkatze ergaben, wurden die Maßnahmen gegen 14 Uhr eingestellt.

An der Suche war neben Polizei und Bundespolizei mit insgesamt vier Streifenwagen auch ein Jäger beteiligt. Die Bahnstrecke wurde für eine Stunde komplett gesperrt, sodass zwei Polizisten die Gleise zu Fuß ablaufen konnten. Ein Zirkustier kann nach Angaben der Polizei ausgeschlossen werden, da in der näheren Umgebung kein Zirkus gastiere. Nach Angaben der Bahnpolizei kam es durch die Suche zu keinen Zugausfällen.

Von Wolfgang Runge

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