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Polizist verliert Waffenschein wegen geladener Gewehre

Urteil in Göttingen Polizist verliert Waffenschein wegen geladener Gewehre

Weil er geladene Jagdgewehre im privaten Waffenschrank deponiert hatte, muss ein Polizist und Jäger aus Südniedersachsen den Waffenschein abgeben. Der Beamte darf auch keine erlaubnispflichtigen Waffen mehr besitzen oder erwerben. Das hat das Verwaltungsgericht Göttingen entschieden.

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Göttingen . Die Kammer gab mit ihrem Urteil einer Kommune aus dem Landkreis Göttingen recht, die das Verbot ausgesprochen hatte (Az. 1 A 106/16 und 1 A 238/16). Zuerst hatte das „Göttinger Tageblatt“ darüber berichtet.

Wer schussbereite Gewehre im Waffenschrank lagere, begehe einen gravierenden Sicherheitsverstoß und habe nicht die für einen Waffenbesitz erforderliche Zuverlässigkeit, heißt es in den jetzt bekannt gewordenen Urteilsbegründungen. Schusswaffen dürften nur getrennt von Munition aufbewahrt werden.

Dritte hatten den Behörden gemeldet, der Polizist sei suchtkrank, habe psychische Probleme und sei möglicherweise eine Gefahr für andere. Als die Polizei daraufhin den Waffenschrank des Mannes inspizierte, stieß sie auf elf angemeldete Waffen, von denen vier geladen waren.

Der daraufhin von der Kommune vollzogene Widerruf der Waffenbesitzkarte lasse sich – anders als die Behörde annahm – allerdings nicht auf die von Dritten behaupteten vermeintlichen Probleme des Jägers stützen, entschied das Gericht. Dass der Mann geladene Gewehre im Waffenschrank hatte, sei jedoch ein schwerer Verstoß gegen die Aufbewahrungspflichten. Schon ein einmaliges Vergehen rechtfertige die Feststellung der waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit.

dpa

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