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Der Norden Probleme bei schwankendem IC dauern an
Nachrichten Der Norden Probleme bei schwankendem IC dauern an
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16:05 02.01.2016
Schwankender IC 2: Die Probleme können frühestens ab Ende Januar schrittweise behoben werden. Quelle: dpa/Archiv
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Halle/Hannover

Seit Mitte Dezember setzt die Bahn die neuen doppelstöckigen Waggons auf der Strecke an die Nordseeküste ein. Sie sollen den Passagieren mehr Komfort bieten. Ab Februar sollen die Züge auch auf der Verbindung Köln-Hannover-Braunschweig-Dresden und ab März auf der Linie Norddeich-Emden-Köln zum Einsatz kommen und jahrzehntealte IC-Waggons ablösen.

Doch die Freude über die neuen Züge währte nur kurz: Gleich nach dem Start der Verbindung nach Norddeich kritisierten Reisende, dass der Zug im oberen Bereich des Doppelstockwaggons so stark schwanke wie ein Schiff auf hoher See. Dementsprechend klagten einige Bahnkunden auch über Übelkeit wie bei der Seekrankheit. Eine Testfahrt der HAZ bestätigte diese Eindrücke.

Die Bahn wiegelte ab, dass das Schwanken nicht die Sicherheit bei der Fahrt gefährde und es keine reparaturbedürftigen technischen Mängel gebe. Mit dem Hersteller Bombardier sollte an einer Anpassung des Feder- und Dämpfungssystems gearbeitet werden.

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HAZ-Leser Uwe Bentlage war bei der ersten Fahrt des doppelstöckigen Intercity 2 von Hannover nach Norddeich am Sonntag, den 13. Dezember, dabei und hat die Fahrt dokumentiert. 

Der geplante Werkstattstopp sei in Abstimmung mit dem Eisenbahnbundesamt für Ende Januar vorgesehen, teilte eine Bahnsprecherin am Samstag in Berlin mit. "Wir arbeiten gemeinsam mit dem Hersteller Bombardier daran, die Komforteinschränkung für die Reisenden zu beheben." Hintergrund ist ein Wanken der Waggons, das auf Streckenabschnitten auftritt, auf denen die Schienen gerade abgeschliffen wurden. Dies ist der Bahn zufolge jedoch ungefährlich. Nach ihren Angaben werden nun die Laufflächen der Räder geringfügig verändert. Damit soll das Zusammenspiel von Rad und Schiene verbessert werden.

sbü (mit dpa)

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