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Der Norden "Wir wollten die Polizei nicht verunglimpfen"
Nachrichten Der Norden "Wir wollten die Polizei nicht verunglimpfen"
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06:00 02.12.2016
Das Rapper-Duo Aseef & Bestie machte sich über die Polizei lustig. Quelle: Screenshot: Youtube
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Hannover

Die Produktionsfirma fühl sich missverstanden. Es tue ihr leid, dass der Leiter der Polizeiinspektion Gifhorn nun wohl Ärger bekommt. Denn in den Räumen der Inspektion sind die wesentlichen Szenen des Youtube-Videos gedreht worden: Die beiden Rapper entkommen ihrer Festnahme, stehlen Polizeiuniformen und erhalten von einem offensichtlich sehr kurzsichtigen Polizeibeamten sogar noch Schlüssel für einen Streifenwagen zugeteilt. Mit dem Auto brausen die beiden dann durch Wolfsburg.

„Das war nicht unsere Intention, irgendjemanden zu verunglimpfen“, beteuert André Peschke von RZ-Recordingz in Göttingen. Der Dreh sei auch nicht heimlich geschehen, sondern mit Genehmigung der Polizei in Gifhorn. „Wir haben uns gefreut, dass wir so viel Unterstützung bekommen haben.“

Dass die beiden Rapper in dem Video echt wirkende Polizeiuniformen mit niedersächsischen Abzeichen tragen, geht auf die am Dreh beteiligte Firma Leon Actionteam zurück. Leon liefert auch für Tatort- und Kino-Produktionen echt wirkendes Polizei-Equipment. Die Firma legte Wert auf ein stimmiges Erscheinungsbild und verpasste daher auch dem mitgebrachten Streifenwagen ein hannoversches Kennzeichen: H-ZD 273.

Das hatte bei der Zentralen Polizeidirektion in Hannover für Erstaunen gesorgt, denn in deren Fuhrpark gibt es einen Audi mit diesem Kennzeichen. Leon-Geschäftsführer Frank Guhn kann das Rätsel lösen, zumindest teilweise: Er habe die Firma im März übernommen inklusive sämtlichem Equipments, sagte er der HAZ. Als es zum Dreh in Niedersachsen ging, habe er „aus einer Kiste mit Spielzeugkennzeichen“ einfach ein H-Nummernschild gezogen. Dass es das Kennzeichen auch im echten Leben gibt, habe er schlicht nicht gewusst.     

Niedersachsens Hilfsorganisationen machen mit der Bewältigung der Flüchtlingskrise aktuell zum Teil Millionengewinne. Das geht unter anderem aus internen Unterlagen der Johanniter hervor, die der HAZ vorliegen und deren Tendenz unter der Hand auch von anderen Verbänden bestätigt wird.

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