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Der Norden Russe soll Muslimin angegriffen haben
Nachrichten Der Norden Russe soll Muslimin angegriffen haben
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09:50 08.07.2016
Nach Angriff auf muslimische Frau: Tatverdächtiger ist russischer Asylbewerber. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Kiel

Die türkischstämmige Deutsche war mit Prellungen und einem Nasenbeinbruch ins Krankenhaus gekommen. Der Verdächtige ist der Polizei im Zusammenhang mit einer Körperverletzung bereits bekannt.

Schon kurz nach Bekanntwerden des Angriffs hatten Politiker rassistische und antiislamische Motive vermutet. "Diese rassistische Tat ist abscheulich", erklärte etwa die Fraktionschefin der Grünen im Landtag, Eka von Kalben. Sie warf Rechtspopulisten vor, Hass auf Muslime zu schüren. "Die so transportierte Stimmung ist in Teilen unserer Gesellschaft schon fest verankert", erklärte sie.

Der 55-Jährige soll am Sonnabend auf der Straße unvermittelt auf das Opfer eingeschlagen haben, nachdem er "Scheiß Muslime" gebrüllt habe. Eine Anwohnerin kümmerte sich um die Frau und alarmierte die Polizei. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen des Vorfalls.

Die Flüchtlingsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, zeigte sich am Donnerstag "entsetzt, dass Menschen in unserem Land auf offener Straße beleidigt oder sogar verprügelt werden, weil sie eine Kippa oder ein Kopftuch tragen". Es sei inakzeptabel, wenn Menschen zur Zielscheibe werden, weil sie ihren Glauben öffentlich machen.

dpa

Das hat sich nicht gelohnt: Zwei maskierte Täter haben bei einem Überfall auf eine Spielhalle in Nienburg eine Spardose mit Münzgeld und einen geringen Bargeldbetrag erbeutet. Eine 31 Jahre alte Mitarbeiterin erlitt bei der Tat in der Nacht zum Freitag einen Schock.

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