Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Norden Schlägerei zwischen Flüchtlingen
Nachrichten Der Norden Schlägerei zwischen Flüchtlingen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:49 07.10.2015
In der Landesaufnahmebehörde (LAB) des Landes Niedersachsen in Braunschweig brach der Polizei zufolge ein Streit zwischen Algerier und Syrern aus. Quelle: dpa
Anzeige
Hamburg/Braunschweig

In Erstaufnahmeeinrichtungen in Hamburg und Braunschweig ist es am Dienstagabend zu Schlägereien zwischen Flüchtlingen verschiedener Nationalitäten gekommen. In einem Erstaufnahmelager in Hamburg seien rund 30 Albaner und Afghanen teilweise mit Eisenstangen aufeinander losgegangen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. In der Landesaufnahmebehörde (LAB) des Landes Niedersachsen in Braunschweig brach der Polizei zufolge ein Streit zwischen Algeriern und Syrern aus - 300 bis 400 Flüchtlinge beteiligten sich demnach an der Prügelei.

Nach der Auseinandersetzung in dem Lager im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg wurden der Polizei zufolge drei Menschen in Gewahrsam genommen. Einer von ihnen habe mehreren Zeugen zufolge einem anderen Flüchtling eine Waffe an den Kopf gehalten. Trotz des Einsatzes eines Spürhundes sei die Waffe nicht gefunden worden. Bei der Schlägerei seien fünf Menschen leicht verletzt worden, einer habe einen Stich in den Arm bekommen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Dass es sich dabei um einen Messerstich handelte, habe sich nicht bestätigt.

Matratze angezündet

Der Auslöser der Schlägerei war demnach ein Streit zwischen einem Albaner und einem Afghanen im Sanitärbereich der Einrichtung. Der Anlass für den Streit war zunächst unklar. Daraus resultierte die Schlägerei, bei der einige Menschen mit Eisenstangen bewaffnet gewesen seien. Nach der Auseinandersetzung sei auch eine Matratze in einem Zelt angezündet worden, in dem mehrere Albaner untergekommen waren. Zwei Personen seien dabei durch Rauch verletzt worden.

Der Anlass für die Prügelei in Braunschweig waren laut Polizeisprecher einige gestohlene Gegenstände. Verletzte habe es keine gegeben. Nach anderthalb Stunden konnte die Polizei demnach mit rund 60 Beamten die Situation beruhigen. Ein Mann sei festgenommen worden, der am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt wird.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bei einer Drückjagd bei Göttingen haben Jäger beinahe einen 14-jährigen Jungen getroffen. Der Schüler hatte sich zwar auf den Boden geworfen, geschrien und seine rote Schultasche mehrmals in die Luft geworfen, um die Jäger zu warnen. Dennoch legten die Männer offenbar noch dreimal in die Richtung des 14-Jährigen an, um ein verletztes, fliehendes Wildschwein zu treffen. Jetzt ermittelt die Polizei.

09.10.2015
Der Norden Neues Kreuzfahrtschiff der Meyer Werft - "Norwegian Escape" steuert Hamburg an

Das neue Kreuzfahrtschiff der Papenburger Meyer Werft, die "Norwegian Escape", soll am kommenden Montag den Hamburger Hafen ansteuern. Es ist das bisher größte im Hafen und hat Platz für 4200 Passagiere.

06.10.2015

Im Erstaufnahmelager Friedland bei Göttingen hat es einen Großeinsatz der Polizei gegeben. Auslöser war der Kuss eines Irakers auf die Wange einer verheirateten Afghanin. Etwa 100 Flüchtlinge beider Nationalitäten standen sich gegenüber, Dutzende Polizisten verhinderten eine Massenschlägerei.

06.10.2015
Anzeige