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Der Norden Harz bereitet sich auf die Wintersaison vor
Nachrichten Der Norden Harz bereitet sich auf die Wintersaison vor
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20:42 30.11.2016
Schneekanonen versprühen am 29.11.2016 auf der Hexenritt-Abfahrt auf dem Wurmberg bei Braunlage Kunstschnee. Das Skigebiet wird für die neue Wintersportsaison vorbereitet. Quelle: dpa
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Braunlage

Es war kalt genug in den vergangenen Tagen und erst recht in den Nächten. Also hat Dirk Nüsse die Schneekanonen am Wurmberg in Betrieb gebracht. Seit Sonntag lässt der Betreiber der Wurmberg-Seilbahn einige Pisten mit gefrorenem Wasser außerdem nahegelegenen Stausee beschießen. So hat sich eine anschauliche Winterlandschaft gebildet. Doch noch reicht es nicht zum Skifahren.

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Schneekanonen versprühen am 29.11.2016 auf der Hexenritt-Abfahrt auf dem Wurmberg bei Braunlage (Niedersachsen) Kunstschnee.

„Nächste Woche wollen wir langsam anfangen, die Pisten zu präparieren“, sagt Nüsse. „Dann wollen wir mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.“ Wenn alles glatt laufe, könnten die ersten Skifahrer schon in den Weihnachtsferien die Pisten hinabflitzen – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. „Wenn wir sehen, dass zwei bis drei Tage Kälte kommen und es dann anfängt zu regnen, würden wir gar nicht erst weiter beschneien“, sagt Nüsse.

Kurzfristig spielen die Vorhersagen den Skifahrern in die Karten: Für Mittwoch war am Wurmberg natürlicher Schneefall angesagt, bestätigte der Deutsche Wetterdienst (DWD). Im Laufe der Woche steht jedoch auf der Kippe, ob der Schnee liegen bleiben wird. „Auf einen leichten Frost in der Nacht folgen Temperaturen um die 3 bis 4 Grad am Tag “, sagt Meteorologin Annett Püschel. Am Wochenende soll es dann etwas kühler werden, mit leichten Minusgraden in der Nacht und Temperaturen um den Gefrierpunkt am Tag. In der kommenden Woche werde es dann wieder etwas milder.

Damit der Kunstschnee entsteht, müssen Minusgrade herrschen: Das Wasser wird unter hohem Druck durch die Schneekanonen gepresst und dadurch fein zerstäubt. In der Luft gefrieren die Tropfen zu kleinen Kristallen und rieseln zu Boden. „Wir haben in den frühen Morgenstunden aufgehört, weil es wärmer wurde“, sagt Nüsse.

Weiße Weihnachten, ob aus der Schneekanone oder nicht, wären ganz im Sinne des Harzer Tourismus Verbands. „Es wäre klasse, wenn wir den Gästen an den Feiertagen weiße Pisten bieten könnten“, sagte Sprecherin Christin Faust.

Nils Oehlschläger

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