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Der Norden A2 bleibt nach Lkw-Unfall bis Dienstag gesperrt
Nachrichten Der Norden A2 bleibt nach Lkw-Unfall bis Dienstag gesperrt
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07:36 28.06.2016
Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrerkabine des hinteren Lastwagens abgerissen. Quelle: Feuerwehr Rodenberg
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Rehren

Bei einem Unfall auf der A 2 in Richtung Dortmund ist am Montag ein Lastwagenfahrer schwer verletzt worden, als er fast ungebremst in ein Stauende raste. Der Fernfahrer, auf dessen Sattelzug er auffuhr, wurde leicht verletzt. Zudem wurde die Fahrbahndecke an der Unfallstelle zwischen Lauenau und Rehren so schwer beschädigt, dass die Autobahn bis voraussichtlich Dienstagmorgen gesperrt bleiben muss. Der Schaden beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf 300.000 Euro.

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Auf der Autobahn 2 hat sich zwischen Lauenau und Rehren ein schwerer Unfall mit drei Lastwagen ereignet.

Schon kurz nach dem Unfall um 6.45 Uhr bildeten sich am Montag lange Autoschlangen in Richtung Dortmund. Nach Informationen der Polizei hatte der 46 Jahre alte Fahrer eines Sattelzuges offenbar zu spät bemerkt, dass sich zwischen den Anschlussstellen Lauenau und Rehren ein Stau gebildet hatte. Er fuhr auf einen am Stauende stehenden Lkw auf und schob diesen auf einen dritten Lastwagen. Durch den Zusammenstoß wurde die Fahrerkabine des 46-Jährigen nahezu komplett zerstört und der Fahrer darin eingeklemmt.

Die Feuerwehr musste ihn mit schwerem Gerät befreien. Ein Rettungswagen brachte ihn schwer verletzt in eine Klinik. Auch der 49 Jahre alte Fahrer des am Stauende stehenden Lastwagens erlitt leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus.

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Nach einem Unfall und der Bergung eines beteiligten LKW auf der A2 muss nahe Lauenau der Straßenbelag ausgetauscht werden.

Während der Bergungs- und Aufräumarbeiten war die A 2 in Richtung Dortmund komplett gesperrt. Ab der Unfallstelle bildete sich ein Stau, der weit in die Region Hannover reichte. Zudem wurde die Arbeit von Polizei und Rettungskräften erneut behindert, da viele Autofahrer keine Rettungsgasse bildeten. Einige Verkehrsteilnehmer parkten ihre Fahrzeuge sogar auf dem Standstreifen und gingen zu Fuß zu einer nahegelegenen Raststätte. Sie müssen nun mit einem Bußgeld von 70 Euro und einem Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg rechnen.

Auch Autofahrer, die Montag auf der A 2 in die entgegengesetzte Richtung unterwegs waren, brauchten Geduld. Kurz hinter dem Autobahnkreuz Buchholz ließ die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr neue Schilder aufstellen und Markierungsarbeiten durchführen. Dafür musste der Verkehr auf zwei Spuren an den Baustellen vorbeigeführt werden. Alle Lastwagen, die aus Richtung Dortmund kamen, wurden ab dem Kreuz Buchholz über die A 37 zum Kreuz Kirchhorst geleitet, wo sie über die A 7 und das Autobahnkreuz Hannover-Ost wieder auf die A 2 gelangten. Dafür hatte die Verkehrsmanagementzentrale auf der A 37 sogar den Standstreifen für den Verkehr freigegeben.

Am Nachmittag kam es dann auf der A7 kurz vor dem Kreuz Hannover-Ost zu einem weiteren Lkw-Unfall - an exakt der Stelle also, auf die die Lkw der A2 umgeleitet wurden. Ein Lkw fuhr auf einen weiteren auf, der Fahrer musste von der Feuerwehr aus seiner Kabine befreit werden. Der Rückstau führte über die A37 bis auf die A2, wo die Autos am Nachmittag bis zurück nach Herrenhausen standen.

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