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Der Norden Senioren um 463.000 Euro betrogen
Nachrichten Der Norden Senioren um 463.000 Euro betrogen
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00:15 07.06.2017
Quelle: dpa
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Bremen

Zwei Mitglieder einer mutmaßlichen Betrügerbande, die es auf das Geld von Senioren abgesehen hat, haben am Freitag vor dem Bremer Landgericht ein Geständnis abgelegt. Die Richter setzten die Haftbefehle gegen die Angeklagten im Anschluss aus. Weil die Beschuldigten Familien haben, bestehe keine Fluchtgefahr.

Anrufe aus dem Callcenter

Aus einem Callcenter in der Türkei soll die Bande ihre Opfer angerufen haben. Dabei gaben sich die Kriminellen als Polizisten aus, die vor Einbruchdiebstählen warnten. Einige Geschädigte wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft mehrfach telefonisch kontaktiert mit dem Hinweis, dass ihr Vermögen in Gefahr sei. Die Betrüger sollen den Senioren geraten haben, Geld, Schmuck und wertvolle Waffen an Abholer der Bande abzugeben. Diese sollen die Beute dann an die beiden Angeklagten weitergereicht haben.

In zehn Fällen sollen die Kriminellen im Jahr 2016 so mindestens 463.000 Euro erbeutet haben, die innerhalb des Netzwerkes aufgeteilt wurden. Die beiden Angeklagten sollen die Schnittstelle zwischen den Hintermännern in der Türkei und den Geldabholern gewesen sein.

Bewährungsstrafen drohen

Die 30- und 33-jährigen Männer gestanden, Geldabholer organisiert und von der Täuschung der Senioren gewusst zu haben. Die Verfahrensbeteiligten hatten sich im Falle eines Geständnisses auf einen Strafrahmen von eineinhalb bis zwei Jahren auf Bewährung mit einer dreijährigen Bewährungszeit für den 33-Jährigen verständigt. Er soll zudem bis zu 600 Euro zahlen. Für den Jüngeren wurde eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren und neun Monaten vereinbart.

Dem Richter zufolge habe man sich zu der Verständigung entschieden, um den Opfern im Alter von 60 bis 75 Jahren unter anderem aus München, Leipzig und Hannover die Anreise nach Bremen zu ersparen.

dpa

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