Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
NINA warnt Niedersachsen vor Katastrophen

Smartphone-App NINA warnt Niedersachsen vor Katastrophen

Die Warn-App NINA soll in Niedersachsen künftig vor Katastrophen und Unglücksfällen warnen. Das Land startet am 1. November mit dem Probebetrieb. Rufe nach einer Warn-App für den Norden waren nach dem Amoklauf von München laut geworden.

Voriger Artikel
Intersexuelle kämpft für "drittes Geschlecht"
Nächster Artikel
Polizei nutzt künftig Twitter zur Fahndung

So sieht NINA aus, die Katatrsophen-WarnApp des Landes Niedersachsen, die ab November getestet wird.

Hannover. „In unterschiedlichen Situationen müssen Bürger schnell und zuverlässig gewarnt werden, um sich entsprechend schützen zu können - zum Beispiel bei einer Extremwetterlage oder auch bei einem möglichen Terroranschlag“, sagte Innenminister Boris Pistorius.

Später erhalten Feuerwehrzentralen einen Zugang

Das System eröffnet allen Katastrophenschutzbehörden den Zugang zu dem vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe entwickelten Modularen Warnsystem – zu dem auch die App NINA gehört. Die App kann kostenlos im AppStore von Apple oder im Google-Playstore heruntergeladen werden.

Das Land verspricht sich davon, dass im Ernstfall sehr schnell sehr viele Menschen erreicht werden können. "Fast jeder Niedersachse hat ein Smartphone oder Tablet", sagte Pistorius.

In einem nächsten Ausbauschritt sollen die Feuerwehreinsatzleitstellen mit einer Software ausgestattet werden, damit sie Meldungen selbst vorbereiten und und an die Warnzentrale senden können.

App beim Amoklauf in München

Während des Amoklaufs in München hatte die Polizei über die App KatWarn die Bürger aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen. Bei dem Amoklauf hatte ein 18-Jähriger vor einem Einkaufszentrum neun Menschen und schließlich sich selbst erschossen. 

Auch Stadt und Region Hannover wollen KatWarn im Herbst in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr einführen. Bürgerinnen und Bürger, die sich bei dem System anmelden, erhalten dann künftig Hinweise auf größerer Ereignisse oder Warnung vor Gefahren per SMS, E-Mail oder über eine App.

sbü/r

So funktioniert NINA

1.) Kostenlose App NINA im AppStore von Apple oder im Google-Playstore herunterladen.

2.) App starten.

3.) Wichtig: Wenn die App fragt, ob Sie Nachrichten schicken darf, in jedem Fall akzeptieren. Nur so kann man Push-Nachrichten im Katastrophenfall erhalten.

4.) Den Wohnort eingeben: Damit erhält man die Nachrichten für die eigene Stadt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Der Norden

Finden Sie, dass es momentan zu viele schlechte Nachrichten gibt? Das möchten wir gerne ändern, und zwar mit Ihrer Hilfe. Gemeinsam mit dem NDR, den Kieler Nachrichten, der Ostsee-Zeitung in Rostock und dem Hamburger Abendblatt sammeln wir die guten Nachrichten der Leser und Hörer. Teilnehmer können einen exklusiven Besuch der Elbphilharmonie in Hamburg gewinnen.  mehr

So schön ist Niedersachsen aus der Luft

Von Harz über Heide bis zur Nordsee: Die schönsten Luftaufnahmen von Niedersachsen.

Niedersachsen in Zahlen
  • Landeshauptstadt : Hannover
  • Ministerpräsident: Stephan Weil
  • Fläche : 47.634,90 km²
  • Einwohner : 7,791 Mio
  • Bevölkerungsdichte : 135 Einwohner je km²
  • Letzte Landtagswahl : 20. Januar 2013 
  • Nächste Wahl : 2018
  • Wirtschaft : Firmendatenbank
  • Geographie : Niedersachsen hat im Norden eine natürliche Begrenzung durch die Nordsee, die Unterelbe sowie den unteren Mittellauf der Elbe. Als Enklave vom Landesgebiet umgeben ist das Land Bremen.
  • Berühmte Niedersachsen : Gerhard Schröder, Diane Kruger, Lena Meyer-Landrut, Sigmar Gabriel, Christian Wulff, Otto Waalkes, Mousse T., Klaus Meine
Eislandschaften in Niedersachsen

Mit der Kamera festgehalten: Frostiges Niedersachsen bei Minusgraden.