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Der Norden Stab der 1.Panzerdivision Hannover zieht erst 2016 nach Oldenburg
Nachrichten Der Norden Stab der 1.Panzerdivision Hannover zieht erst 2016 nach Oldenburg
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18:54 04.02.2013
Von Klaus von der Brelie
Verlegung in Etappen: 2016 soll die Führungsspitze der 1. Panzerdivision in Hannover nach Oldenburg umziehen. Quelle: dpa
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Hannover

Frühestens 2016 und in den Jahren danach werde der Divisionsstab die Arbeit am neuen Standort aufnehmen. Der konkrete Termin hänge ab vom Abschluss der notwendigen Bauarbeiten in Oldenburg. Da der Divisionsstab auf rund 600 Soldaten vergrößert werde, müssten zwei große Blocks errichtet werden, sage Generalmajor Jacobson. Der Bedarf sei angemeldet, welche Kosten durch die Baumaßnahmen entstehen, sei noch nicht ermittelt.

Jacobson deutete an, dass bei Weitem nicht alle Soldaten, die bisher im Divisionsstab in Hannover eingesetzt sind, mit nach Oldenburg gehen werden: „Für viele Männer und Frauen hat Heimatnähe Vorrang.“ Deshalb werde die Division auch Soldaten aufnehmen, die bisher bei der Luftlandebrigade in Oldenburg oder bei der Marine in Wilhelmshaven tätig sind.

„Hannover wird langfristig die Stadt der Feldjäger sein“, betonte Jacobson und verwies nicht nur auf die Schule für Feldjäger und Stabsdienst in Vahrenheide. Auch durch das Kommando Feldjäger, das für alle deutschen Militärpolizisten zuständig sei, werde dies unterstrichen. Das neue Kommando in Bothfeld wird am 20. Februar offiziell in Dienst gestellt.

Übrigens könnte auf einige Soldaten der 1. Panzerdivision demnächst ein Einsatz in Mali zukommen. Der Divisionskommandeur lässt derzeit im Auftrag des Verteidigungsministeriums prüfen, wie viel Personal er für die geplante Ausbildungsmission abstellen könnte. Am aktuellen Einsatz der „Patriot“-Raketenabwehrsysteme ist der hannoversche Großverband bisher mit 18 Mann beteiligt. Sie begleiten die Luftwaffensoldaten, weil sie als Spezialisten für die Erkennung und  Abwehr chemischer und biologischer Kampfstoffe ausgebildet sind.

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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