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Der Norden Starkregen und Gewitter wüten im Norden
Nachrichten Der Norden Starkregen und Gewitter wüten im Norden
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08:04 24.05.2016
Auch umgestürzte Bäume sorgten in Hamburg für Einsätze der Feuerwehr. Quelle: dpa
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Hamburg

Vollgelaufene Keller, überflutete Straßen und Einsatzkräfte im Dauereinsatz: Am Montagabend hat in einigen Regionen in Norddeutschland heftiger Starkregen für Überschwemmungen gesorgt. Besonderes betroffen war laut Medienberichten die Stadt Ahresnburg im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein.

In der Stadt hatte die Feuerwehr binnen zwei Stunden etwa 150 Einsätze, wie NDR1 berichtet. Vorwiegend handelte es sich dabei um volllaufende Keller und Tiefgaragen sowie hochgedrückte Gullydeckel. Einige Straßen mussten wegen der Wassermassen gesperrt werden.

Hamburger Feuerwehr im Dauereinsatz

In Hamburg überraschte ein heftiges Gewitter viele Anwohner: Bis zu 30 Liter Wasser pro Quadratmeter und Stunde sollen zwischen 16 Uhr und 22 Uhr runtergekommen sein. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten 78 Mal ausrücken. Neben der Berufsfeuerwehr waren auch 22 freiwillige Feuerwehren im Einsatz, sagte ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr.

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In Hamburg hat ein heftiges Gewitter viele Anwohner überrascht - und den Einsatzkräften der Feuerwehr einen ereignisreichen Abend beschert.

Bei den meisten Einsätzen handelte es sich um geflutete Keller. Übergelaufene Gullys, die die Straßen überschwemmt hatten, mussten von den Einsatzkräften abgepumpt werden. Mitunter musste die Feuerwehr sich auch um umgestürzte Bäume kümmern.

Sicht auf A1 unter zehn Metern

Auch auf der A1 sorgte das Wetter für Beeinträchtigungen. Zeitweise ging die Sicht durch den Regen auf unter zehn Metern zurück.

Auch in Teilen Berlins und Brandenburgs wütete das Gewitter. Die Schäden waren aber überschaubar, wie Polizei und Feuerwehr in Berlin und Potsdam am Dienstag mitteilten. In der Hauptstadt musste die Feuerwehr witterungsbedingt zu 38 Einsätzen ausrücken.

Erst am Sonntag hatte ein heftiges Unwetter in Ostwestfalen getobt. Über Minden wütete gar ein Tornado.

dpa/RND/zys

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