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365 Einsätze wegen Sturm "Zeljko"

Große Schäden in Niedersachsen 365 Einsätze wegen Sturm "Zeljko"

Der orkanartige Sturm "Zeljko" hat am Sonnabend in Hannover zu vielen Feuerwehreinsätzen und Event-Absagen geführt. Das Seh-Fest und das Kleine Fest in Herrenhausen wurden abgesagt. Die Feuerwehr wurde zu 365 Einsätzen in der Region gerufen. Unter anderem war in der List ein Baum auf ein parkendes Auto gestürzt.

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Sturmschäden in der List: An der Dahnstraße ist ein Baum umgekippt.

Quelle: Elsner

Hannover. Auch am Tag nachdem „Zeljko“ durch die Region gezogen war, hatte viele Helfer wegen des Sturmtiefs noch alle Hände voll zu tun. Mit Böen bis zu Spitzengeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern hatte der Sturm in Hannover und dem Umland Bäume entwurzelt, Ziegel von Dächern geblasen und an Schildern gezerrt. 365-mal mussten die Feuerwehren in der Region bis zur Entwarnung des Deutschen Wetterdienstes ausrücken, um unter anderem umgeblasene Toilettenhäuschen zu sichern, Reklametafeln zu befestigen und Straßen von herabgestürzten Ästen zu befreien. In Hannover wurde etwa in der Drahnstraße in der List ein Baum von einer Sturmböe entwurzelt und stürzte auf ein Auto. Verletzt wurde trotz einiger beachtlicher Schäden niemand.

Am Sonnabend fegen teils starke Sturmböen über Hannover hinweg. Bäume kippen um, die Betreiber des Weinfest schließen ihre Buden vorzeitig, die Feuerwehr muss zu Räumungsarbeiten in der Stadt ausrücken.

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Vor allem Bahnreisende mussten aber auch am Sonntag noch Behinderungen im Zugverkehr hinnehmen. Wegen Bäumen und Ästen, die in ganz Niedersachsen auf Oberleitungen gestürzt waren, hatte die Bahn am Sonnabend unter anderem den Verkehr auf der Strecke Hannover - Wolfsburg komplett einstellen müssen. Zudem ließ das Unternehmen aus Sicherheitsgründen immer wieder Züge nicht aus dem schützenden Hauptbahnhof ausfahren. Auch Sonntag konnte die Strecke zwischen Bremen und der niedersächsischen Landeshauptstadt zunächst nur eingleisig befahren werden, weil die Helfer noch die letzten Sturmschäden beseitigen mussten.

In Hannover machte „Zeljko“ vor allem den Organisatoren mehrerer Veranstaltungen einen Strich durch die Rechnung. Bereits am Vormittag hatte die Feuerwehr die Veranstalterer mehrerer Open-Air-Events über das drohende Unwetter informiert. Als das Wetter gegen 14 Uhr zu ersten Mal umschlug, wurden die Buden des Weinfestes auf dem Opernplatz dicht gemacht und aus Sicherheitsgründen nicht mehr geöffnet.  Wenig später teilten auch die Organisatoren des Seh-Festes über Facebook mit, dass die Vorstellung an der Gilde Parkbühne entfällt. Das selbe Schicksal ereilte das Kleine Fest in Herrenhausen, wie Sprecherin Karin Schwarz sagte.

Das Weinfest auf dem Opernplatz musste wegen des angekündigten Sturms am Sonnabend ausfallen.

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Bereits gegen 18 Uhr zeigte sich, dass die Veranstalter die richtige Entscheidung getroffen hatten. Aufgrund der vermehrt eingehenden Notrufe in der Leitstelle, stockte die Feuerwehr ihre Besatzung dort auf. Zudem alarmierte die Berufsfeuerwehr zehn der insgesamt 17 hannoverschen Ortsfeuerwehren. Gemeinsam mit den mehr als 100 ehrenamtlichen Einsatzkräften rückte sie am Sonnabend 85 Mal zu sturmbedingten Einsätzen aus. Unter anderem wurde in der Drahnstraße in der List ein Baum von einer Sturmböe entwurzelt und stürzte auf ein Auto.

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Niedersachsen in Zahlen
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  • Letzte Landtagswahl : 20. Januar 2013 
  • Nächste Wahl : 2018
  • Wirtschaft : Firmendatenbank
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  • Berühmte Niedersachsen : Gerhard Schröder, Diane Kruger, Lena Meyer-Landrut, Sigmar Gabriel, Christian Wulff, Otto Waalkes, Mousse T., Klaus Meine
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