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Keine Brandstiftung bei Wiesenhof

Brandgutachten Keine Brandstiftung bei Wiesenhof

Die Ursache des Großbrandes beim Geflügelproduzenten Wiesenhof ist geklärt. Ein technischer Defekt löste das Feuer aus, bei dem am Ostermontag ein Schaden im dreistelligen Millionenbereich entstand.

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Der Großbrand bei der Hähnchen-Schlachterei Wiesenhof wurde von einem technischen Defekt ausgelöst.

Quelle: Lars Klemmer

Lohne. Der Großbrand beim Geflügelproduzenten Wiesenhof in Lohne bei Vechta wurde durch einen technischen Defekt ausgelöst. Das gab die Polizeiinspektion Cloppenburg am Mittwochvormittag bekannt. Hinweise auf eine Brandstiftung habe es laut eines Brandgutachtens nicht gegeben.

Ursache für das Feuer war demnach der Verdampfer eines Kälteaggregates. Weil sich am Standort des Gerätes weder eine automatische Brandmeldeanlage noch eine Löschanlage befanden, sei das Feuer erst bemerkt worden, als sich der Rauch bereits in andere Gebäudeteile ausgebreitet hatte.

Bei dem Geflügelproduzenten Wiesenhof im niedersächsischen Lohne ist am Ostermontag am Nachmittag ein Großfeuer ausgebrochen. 

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Hunderte Feuerwehrleute kämpften gegen Großbrand

Am Ostermontag kämpften Hunderte Feuerwehrleute gegen den Großbrand und beißenden Qualm. Versicherungsangaben zufolge liegt der Sachschaden bei rund 300 Millionen Euro. Nach Informationen der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) plant das Unternehmen, die Stammbelegschaft drastisch zu reduzieren: Bis zu 550 der über 1000 Mitarbeiter wollte das Unternehmen zuletzt entlassen.

Nach dem Brand beim Geflügelhersteller Wiesenhof in Lohne, sind die Werkshallen komplett zerstört.

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Schlachtbetrieb musste eingestellt werden

Der Schlachtbetrieb für Hähnchen musste zunächst eingestellt werden. Schlachttiere würden sofort zu anderen Standorten umgeleitet, teilte Wiesenhof mit. Täglich wurden in Lohne bis zu 370.000 Hähnchen geschlachtet. Die nächsten Wiesenhof-Schlachtereien sind in der Nähe in Holte und Wildeshausen.

RND/are/dpa

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