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Der Norden „An mangelnder
 Sprachkenntnis
 lag es nicht“
Nachrichten Der Norden „An mangelnder
 Sprachkenntnis
 lag es nicht“
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00:17 02.01.2016
Nachdem eine Patientin in Duderstadt nach einer Bluttransfusion gestorben ist, geht die Ursachensuche weiter. Quelle: dpa/Symbolbild
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Duderstadt

Ursprünglich hatte der Träger auf Anfrage einen „unnatürlichen Todesfall“ für den 4. Dezember bestätigt. An diesem Tag war die Frau einer Gefäßoperation am Bein unterzogen worden, und sie hatte eine Blutkonserve erhalten, die offenbar verwechselt worden war. In solchen Fällen kann es dazu kommen, dass Blut einer unverträglichen Blutgruppe quasi verklumpt. Nach einer zweiten Transfusion wiederum mit Blut einer fast namensgleichen Patientin war die Frau am 6. Dezember gestorben. Einen weiteren unnatürlichen Todesfall, so Florian Grewe vom Vinzenz-Verbund, dem Träger des Krankenhauses, „können wir ausschließen“.

Grewe wiederholte für den Träger „tiefes Bedauern“ über den Fall. Es werde allerdings auch dem Eindruck entgegengetreten, die Verwechslung könne an mangelnden Sprachkenntnissen eines der Ärzte gelegen haben. Grewe: „An Sprachkenntnissen lag es nicht.“ Ausländische Ärzte würden von der Ärztekammer eingehend auf ihre sprachlichen Fähigkeiten überprüft. Das sei Voraussetzung einer Beschäftigung.

Die Staatsanwaltschaft Göttingen stellte klar, dass es immer noch nicht feststehe, wie es zu der Verwechslung der Blutkonserve gekommen und wer dafür verantwortlich ist. Die genaue Todesursache müsse durch ein rechtsmedizinisches Gutachten geklärt werden. Die Ermittlungsbehörde, so Sprecher Torben Asmus, habe am 10. Dezember den Ehemann der Verstorbenen über die bisher bekannten Umstände des Falles informiert.

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