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Tornado wütet im Landkreis Göttingen

Wirbelsturm Tornado wütet im Landkreis Göttingen

Dachziegel flogen durch die Luft, Bäume knickten um und Dächer wurden abgedeckt: Ein Tornado hat im Landkreis Göttingen gewütet. Der Schaden an Häusern und Autos liegt nach ersten Schätzungen der Polizei bei rund einer halben Million Euro

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Der Schaden im Ort beträgt mindestens 500.000 Euro, 32 Dächer wurden abgedeckt. 

Quelle: Stefan Rampfel/dpa

Dramfeld. Zahlreiche Häuser und Autos vor allem in der Hauptstraße des Rosdorfer Ortsteils Dramfeld seien beschädigt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Verletzt wurde niemand. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen der Polizei bei rund einer halben Million Euro. Eine Gewitterfront traf außerdem das Stadtgebiet Bremens.

Wie ein Polizeisprecher sagte, wurden bei 24 Häusern und acht Scheunen in Dramfeld die Dächer teilweise abgedeckt, bei einer Scheune sogar vollständig. Herunterfallende Dachziegel beschädigten fünf Autos. Außerdem wurden mindestens 25 Bäume entwurzelt, darunter sogar ältere und größere Bäume.

Ein Tornado hat in Dramfeld bei Göttingen eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Nach ersten Schätzungen ist ein Schaden von gut einer halben Millionen Euro entstanden.

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Der Sturm brach am Nachmittag gegen 15.45 Uhr los. Im Einsatz waren nach Polizeiangaben drei Ortsfeuerwehren 37 Feuerwehrleuten. Sie unterstützten die Bewohner, reinigten die Straße und die Gehwege. Die Polizei sperrte vorübergehend die Straße.

Augenzeugen berichteten, dass der Wind verschiedene Gegenstände hoch in die Luft schleuderte. Basketballkörbe, Stühle, Tische und anderes lagen wild verstreut umher. Ein Fußballspiel auf dem Sportplatz in Dramfeld wurde unterbrochen. "Die Schneise der Windhose ist etwa 500 Meter lang und geht durch den gesamten Ort", sagte Gemeindebrandmeister Martin Willing beim Einsatz. Selbst die Feuerwehrleute waren beeindruckt von der Stärke des Sturms.

Die Bremer Feuerwehr verzeichnete wegen der Gewitterfront rund 35 Einsätze. Zahlreiche Keller liefen nach Angaben der Feuerwehr voll Wasser, auch Eisenbahnunterführungen konnten wegen des Wassers nicht mehr durchfahren werden. Außerdem wurde eine Tiefgarage überschwemmt, auf einer Fläche von 200 Quadratmetern stand das Wasser 20 Zentimeter hoch. Menschen wurden auch dort nicht verletzt.

Nach Angaben der Hansewasser Bremen GmbH registrierten die Regenmessstellen bis zu 25 Liter pro Quadratmeter - in 15 Minuten. Das entspreche rund der Hälfte der durchschnittlichen Regenmenge eines ganzen Monats.

dpa

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