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Der Norden Gruppenversorger "Berlin" zurückgekehrt
Nachrichten Der Norden Gruppenversorger "Berlin" zurückgekehrt
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15:18 02.02.2016
Am Dienstag in der Frühe ist die "Berlin" in Wilhelmshaven eingelaufen. Quelle: Ingo Wagner/dpa
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Wilhelmshaven

Bei der "Operation Sophia" des Versorgerschiffs der Marine, die Berlin, standen die Seenotrettung und die Aufklärung von Schleuser-Aktivitäten im Vordergrund. Die Besatzung hatte dabei nach Marineangaben 1944 Menschen aus 16 seeuntauglichen Booten gerettet.

Der Einsatzgruppenversorger verbrachte auch Weihnachten und den Jahreswechsel auf See und legte in vier Monaten knapp 20 000 Seemeilen (rund 37 000 Kilometer) zurück. Fregattenkapitän Marcel Rosenbohm äußerte sich nach dem Festmachen in Wilhelmshaven stolz über die Leistungen seiner Crew. Diese habe unterwegs die Debatte in den Medien über Flüchtlinge in Deutschland genau verfolgt.

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Obermaat Andreas Werther aus Wilhelmshaven freut sich, dass seine Freundin Dhana Fischer ihn begrüßt.

Im Einsatz sei es jedoch für die Seeleute der "Berlin" allein um die Rettung von Menschenleben gegangen, unabhängig von deren Herkunft oder Religion. Angesichts der Not der Flüchtlinge sei der Besatzung für Heimweh an den Weihnachtstagen kaum Zeit geblieben.

Der Einsatzgruppenversorger gehört mit 174 Metern Länge und 20 000 Tonnen Verdrängung zu den drei größten Schiffen der deutschen Marine. Die "Berlin" war bereits im vergangenen Mai und Juni im zentralen Mittelmeer unterwegs. Damals waren kurzfristig Marineschiffe zu Rettungseinsätzen vor die Küste Libyens geschickt worden. Anlass war der Untergang eines Bootes, bei dem vermutlich rund 800 Flüchtlinge ertrunken waren.

dpa

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