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US-Botschafter Emerson besucht Seehundstation

Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer US-Botschafter Emerson besucht Seehundstation

Der US-Botschafter besucht Schleswig-Holsteins Wattenmeer: Grund der zweitägigen Visite ist die Vorbereitung der Meeresschutzkonferenz "Our Ocean" in Washington im Herbst. Auf dem Programm steht unter anderem ein Besuch der Seehundstation.

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Der US-amerikanische Botschafter in Berlin, John B. Emerson (vierter von links), fotografierte und fütterte am Mittwoch Kegelrobben – zwei Tage lang ist er zu Gast im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Friedrichskoog. Der US-Botschafter John B. Emerson hat am Mittwoch die Seehundstation Friedrichskoog besucht. Der Diplomat ist zwei Tage lang Gast im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Emerson bereitet die 3. internationale Meeresschutzkonferenz "Our Ocean" des amerikanischen Außenministeriums vor. Die zweitägige Veranstaltung startet am 15. September 2016 in Washington.

Friedrichskoog einzige Aufnahmestelle für Heuler

Emerson informierte sich in Begleitung seiner Ehefrau Kimberley über Aufgaben und Hintergründe der Seehundstation Friedrichskoog. Sie ist die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Heuler in Schleswig-Holstein.

Im Schnitt werden jährlich 180 bis 200 Seehunde sowie rund 20 Kegelrobben in Friedrichskoog aufgenommen. In der Station werden die Jungtiere nach einer kurzen Quarantäne zunächst in Gruppen gehalten. "Wir können über 90 Prozent der als "Heuler" eingelieferten Tiere erfolgreich aufziehen und auswildern", sagte Stationsleiterin Tanja Rosenberger.

Der US-amerikanische Botschafter in Berlin, John B. Emerson, füttert am 20.07.2016 in Friedrichskoog (Schleswig-Holstein) eine Kegelrobbe im Becken der Seehundaufzuchtstation.

Keine Berührungsängste: Der US-amerikanische Botschafter in Berlin, John B. Emerson, füttert eine Kegelrobbe im Becken der Seehundaufzuchtstation.

Quelle: Carsten Rehder /dpa

John B. Emerson und seine Frau seien beide im Umweltschutz sehr engagiert, hieß es. Sie dokumentierten die Eindrücke ihres Besuches mit zahlreichen Privat-Fotos.

Besonderen Spaß machte beiden, am Rande eines der Becken zwei Kegelrobben mit toten Heringen zu füttern. Lebende Fische dürfen nicht verfüttert werden, das verstoße gegen das Tierschutzgesetz, erklärte Stationsleiterin Rosenberger den Gästen. Der Besuch werde am Donnerstag fortgesetzt, hieß es. Nach Angaben des US-Generalkonsulats in Hamburg war es der erste offizielle, mehrtägige Besuch eines amerikanischen Botschafters seit Bestehen dieses Schutzgebietes.

dpa/RND

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