Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Norden Uelzen ist jetzt eine Hansestadt
Nachrichten Der Norden Uelzen ist jetzt eine Hansestadt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:28 10.01.2016
Wirbt um Touristen: Die Stadt Uelzen, hier ein Bild von der Bahnhofstraße.
Anzeige
Uelzen

„Für die Stadt ist der Titel von großer Bedeutung“, sagte der Bürgermeister. Inzwischen bemühen sich viele Kommunen wieder um diesen Titel, sie erhoffen sich davon einen Aufschwung für ihren Tourismus. In Niedersachsen hatten unter anderem Buxtehude und Stade den Titel zurückerhalten. Auch Lüneburg darf offiziell den Beinamen Hansestadt neben dem Stadtnamen führen.

Die Hanse war im Mittelalter eine mächtige Vereinigung von Kaufleuten und Städten, die den Fernhandel in Nordeuropa beherrschten. Dem Bündnis gehörten zeitweise bis zu 200 Städte an - und zwar nicht nur direkt an den Küstenlinien, sondern oft auch im Inneren der Länder im Nord- und Ostseeraum.

Bereits in den ersten Erwähnungen von Uelzen, das 1270 mit Stadtrecht versehen wurde, wurde die Orientierung der Kommune auf den Wirtschaftsraum der Hanse hervorgehoben. Außerdem seien zahlreiche Bauten hanseatisch geprägt und zählten zu beeindruckenden Bauwerken der norddeutschen Backsteingotik, hatte die Stadt Uelzen argumentiert, als sie sich im vergangenen Jahr um den Titel Hansestadt beworben hatte.

Uelzen hat insgesamt rund 33 000 Einwohner und gehört zur Metropolregion Hamburg. Bekannt ist die Stadt unter anderem auch für ihren Bahnhof, den Friedensreich Hundertwasser umgestaltet hat.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein 86-jähriger Mann hat in Salzgitter seine 89-jährige Frau aus der brennenden Wohnung gerettet und ist danach selbst gestorben. Der Senior sei in die Wohnung zurückgelaufen, um zu löschen, sagte Polizeisprecherin Sabine Goldfuß am Sonntag.

10.01.2016

Eine 64-Jährige ist südlich von Müden (Kreis Gifhorn) in die Aller gestürzt und später an Unterkühlung gestorben. Eine Spaziergängerin habe am Samstagnachmittag vom Ufer aus zufällig mitbekommen, wie sich die Frau im Fluss treibend an einem Ast festhielt, teilte ein Sprecher der Polizei am Sonntag mit.

10.01.2016

Bei strahlendem Sonnenschein haben die Skiläufer im Harz die Saison eröffnet. Bereits am Sonnabendvormittag strömten sie aus dem Norden zu den mit Schneekanonen präparierten Pisten am Wurmberg in Braunlage.

09.01.2016
Anzeige