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Der Norden Umweltminister fordert Dieselbremse in den Häfen
Nachrichten Der Norden Umweltminister fordert Dieselbremse in den Häfen
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00:16 16.11.2017
Auch Kreuzfahrtschiffe, wie hier in Mecklenburg-Vorpommern, sollen ihre Motoren im Hafen künftig abstellen, wenn es nach Robert Habeck geht.  Quelle: dpa
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Kiel

Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) strebt mit seinen norddeutschen Kollegen eine klare Verringerung der Schadstoffausstöße durch Kreuzfahrt- und andere Schiffe in den Häfen an.

Gemeinsam mit seinen Amtskollegen in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bremen will sich Habeck bei der Umweltministerkonferenz für zusätzliche Anreize einsetzen, damit die Schiffe im Hafen den Motor abstellen. Sie sollen dort mit Strom aus Erneuerbaren Energien oder wenigstens mit umweltfreundlicheren Kraftstoffen als Schiffsdiesel versorgt werden. „Dass Schiffe im Hafen Dieselmotoren laufen lassen, ist schlecht für die Luft und fürs Klima und nicht mehr zeitgemäß“, sagte Habeck der Deutschen Presse-Agentur.

Bisher gibt es keine Anreize für Hafengesellschaften, alternative Stromversorgungsformen zu nutzen. Selbst bestehende Einrichtungen werden nur wenig genutzt, da der Strom vom Land wesentlich teurer ist als der Strom, den die Schiffe mit ihren Dieselmotoren selbst erzeugen.

Nach Vorstellung der norddeutschen Umweltminister soll zum einen die EEG-Umlage für Landstrom verringert werden, zum Beispiel in Anlehnung an die Ermäßigung für Schienenbahnen, die 20 Prozent der Umlage zahlen. Auch die Hafengesellschaften könnten zur Luftreinhaltung beitragen, indem sie beispielsweise für Schiffe, die alternative Formen der Stromversorgung nutzen, die Hafengebühren reduzieren.

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